Test | Doodle Dungeon

Herzlichen Glückwunsch zum ersten eigenen Dungeon, endlich keine Probleme mehr mit steigenden Mieten. Damit der Dungeon erfolgreich Helden abwehrt und die eigenen Schätze sicher beherbergen kann, muss eine verlässliche Ausstattung her. Da sind Sie bei uns genau richtig, nicht umsonst sind wir die Nummer 1 unter den Dungeon-Baumärkten. Massive Mauern und Fallen? Kein Problem! Goblins, Orks und Drachen? Wir haben alles, was das Dungeonmeisterherz begehrt.

 

doodle dungeons info

 

Wir haben DOODLE DUNGEON selbst gekauft. Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

 

 

Der Held darf nicht überleben

In DOODLE DUNGEON darf jede Person ihren eigenen Dungeon entwerfen mit dem Ziel, einen wagemutigen Helden bei seinem Weg durch den Dungeon aufzuhalten und dabei die meisten Punkte zu erbeuten. Gespielt wird über drei Phasen:

Phase 1 – Dungeon bauen: In dieser Phase werden Karten gedraftet. Hierzu werden Karten in Höhe der mitspielenden Personen plus eine weitere Karte in die Mitte gelegt. Beginnend bei der Person mit dem Startspielmarker dürfen sich alle eine Karte nehmen bis nur noch eine übrig ist. Diese wird abgelegt. Wenn eine Karte aufgenommen wurde, werden die entsprechenden Elemente auf dem eigenen Blatt eingetragen beziehungsweise bei den Aufwertungen Kreuze in den Kästchen gesetzt. Anschließend wird der Startspielmarker weitergegeben und neue Karten ausgelegt. So füllt sich das Blatt mit Monstern, Fallen, Mauern und Aufwertungen bis jede Person 14 Karten aufgenommen hat.

 

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Phase 2 – Heldenweg einzeichnen: Das Blatt wird nach links weitergegeben. Jede Person trägt einen Weg durch den Dungeon ein, wobei sich der Held nur orthogonal bewegen darf. Dann werden die Blätter nach rechts zurückgegeben.

Phase 3 – Dungeon verteidigen: Reihum werden die Helden entlang des eingezeichneten Weges bis zur nächsten Falle oder dem nächsten Monster gezogen. Eine Falle verursacht direkt Schaden, wohingegen ein Monster einen Kampf auslöst. Hierzu werden zwei Würfel gewürfelt, die zur Stärke des Monsters hinzugezählt werden. Liegt diese dann über 20, so ist der Kampf gewonnen und der Held nimmt Schaden, indem Herzen durchgestrichen werden. Andernfalls wird das Monster besiegt und durchgestrichen. Zusätzlich kann der Kampf durch die in Phase 1 gesammelten Karten beeinflusst werden. Diese bilden ein Deck, aus dem am Ende jeder Runde 1-4 Karten nachgezogen werden. Blaue Karten verstärken das eigene Monster im Kampf und rote Karten unterstützen die Helden in den anderen Dungeons. Hat ein Held das Ende des Dungeons erreicht oder wurde besiegt, darf die besitzende Person trotzdem noch Karten ziehen und spielen. Diese Phase endet, sobald der letzte Held besiegt wurde oder das Ende des Dungeons erreicht hat.

Es kommt zur Schlusswertung, bei dem Schätze, überlebende (nicht durchgestrichene) Monster und der Heldentod Pluspunkte bringen. Hat ein Held den Dungeon erfolgreich durchquert, wird für jedes übrig geblieben Herz ein Punkt abgezogen. Dungeonmeister ist die Person mit den meisten Punkten.

 

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Spielmaterial

In der Spielschachtel lässt sich alles durch einen Pappeinsatz sicher unterbringen. Die Blätter sind doppelseitig bedruckt und es wird alles Benötigte mitgeliefert: Stifte, Radiergummi, Anspitzer, Würfel kleine Helden und Schablonen. Der Anspitzer dient gleichzeitig als Startspielmarker. Die Schablone erfüllt ihren Zweck, wobei der Goblin und Drache etwas verschiedener sein könnten. Die Illustrationen sind simpel, passen dabei aber gut zum Spiel.

Die Spielregeln sind verständlich mit vielen erläuternden Beispielen geschrieben. Dazu gibt es unterhaltende Sprechblasen, die jedoch für das Regelverständnis nicht notwendig sind. Außerdem gibt es auf der Rückseite der Anleitung eine Übersicht sowie ein Extra-Blatt, welches das DungeonBauGesetz mit den Bauregeln und die Kartenfähigkeiten enthält.

 

Tags: 2-4 Personen, Drafting, 45-60 Minuten

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