TEST // JUICY FRUITS

TEST // JUICY FRUITS

Steel Drums klingen im Hintergrund während wir auf unserer kleinen Privatinsel unter einer Palme liegen und unser selbstgemachtes Bananeneis schlecken. Das Arbeiten auf einer Plantage könnte kaum schöner sein. Abnehmer für die vielen Früchte gibt es so reichlich wie Menschen mit guten Gewerbeideen. Das Geschäft boomt, doch alle wollen etwas vom Obstkuchen abhaben und so stehen wir in Konkurrenz mit anderen Plantagenbetreiber:innen. Ein süßes Wettrennen um Saft und Gewerbescheine.


juicy fruits info

 

Bei dem hier vorgestellten Spiel handelt es sich um die Leihgabe eines Vorführexemplars. Dies hat keinerlei Einfluss auf meine Rezension.

 

WORUM GEHT ES IN DEM SPIEL?

JUICY FRUITS ist ein Euro Game auf Familienniveau. Es werden Ressourcen generiert und gegen Siegpunkte getauscht. In diesem Fall mit einer cleveren Schiebemechanik auf dem eigenen Spielplan. Ziel ist es am Ende die Person mit den meisten Punkten zu sein.

Jede Person bekommt einen Spielplan ausgeteilt, welcher die persönliche Obstplantage darstellt. Dieser wird umringt mit zufälligen Bootsplättchen, welche mit Früchten beliefert werden möchten. Dann wird er mit fünf Ernteplättchen bestückt. Jedes Ernteplättchen zeigt eine der fünf verschieden Früchte im Spiel: Banane, Limette, Granatapfel, Orange und Mangostan.
In der Spielfeldmitte befindet sich der Gewerbeplan, auf dem zufällige Gewerbeplättchen platziert werden.

 

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Wer dran ist kann eins der Ernteplättchen auf dem eigene Plan verschieben und erhält dafür so oft die zugehörige Frucht, wie das Plättchen Felder zurückgelegt hat. Wurde das Bananenplättchen zwei Felder weit geschoben, ergibt das zwei Bananen. Diese können entweder genutzt werden, um die Boote zu beliefern, die um den Plan verteilt liegen und Platz wegnehmen, oder um Gewerbeplättchen zu kaufen. Ein beliefertes Boot bringt Siegpunkte und macht mehr Platz auf der eigenen Plantage, um die Ernteplättchen noch weiter schieben zu können.

Auf dem Gewerbeplan liegen bessere Ernteplättchen, Eiswagen, um Früchte in punkteträchtiges Eis zu verwandeln, Standplättchen, welche am Spielende Punkte für bestimmte Dinge einbringen und auch kleine und große Ortsplättchen wie eine Sternwarte, ein Aussichtsturm, oder eine Krokodilfarm. All diese Plättchen werden auf dem eigenen Plan platziert und nehmen dort wieder Platz ein, der eigentlich für das Verschieben der Ernteplättchen gebraucht wird. Jedes erworbene Gewerbe setzt den Marker auf der Gewerbescheinleiste ein Feld nach unten. Ist dieser ganz unten angekommen endet das Spiel und es wird ausgezählt.

 

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FÜR FORTGESCHRITTENE

Im Spiel ist ein Modul enthalten, welches die Saftfabrik hinzufügt. Ein kleiner Bereich über der Punkteleiste, auf dem die Spielenden nun Früchte investieren können, um ihre Marker durch die Saftfabrik zu bewegen und auch dafür Punkte zu bekommen. In der Fabrik können Felder besetzt werden, sodass die anderen vielleicht Umwege in Kauf nehmen müssen und weniger Punkte bekommen.

 

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SPIELMATERIAL

Für den UVP von 29,99€ ist ordentlich was in der Schachtel. Die Spielpläne sind so groß, dass ein kleiner Tisch nicht ausreicht, um das Spiel zu spielen und die Früchte sind große Holzteile, die an HABA erinnern. Durch die vielen Plättchen und Früchte ist das ganze sehr kleinteilig und zur Aufbewahrung gibt es nur zwei Stoffbeutel, die leider nicht ausreichen, um alles adäquat unterzubringen. Das Inlay schmälert das Schachtelinnere ein wenig, nützt aber nicht bei der Sortierung. Die Anleitung ist super strukturiert, enthält für alles Beispiele, hat Schlüsselwörter fett gedruckt und eine Schnellübersicht auf der Rückseite.

 

Tags: Ressoucenmanagement, Familienspiel, Wirtschaftsspiel, Eurogame

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