Test | Hollywood Racers

Test | Hollywood Racers - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel

meine meinung überschrift dennis

 

„Hollywood Racers“ ist witzig aufgemacht und sieht eigentlich recht simpel aus. Die Regeln sind jedoch ziemlich kleinteilig: Manager, Fahrerinnen und Fahrer und sogar Streckenteile haben eigene, meist mehrere Spezialfähigkeiten. Das Regelheft ist leider nicht gut strukturiert. Zudem ist die englische Übersetzung etwas holprig.

 

Diese Kleinteiligkeit schlägt sich leider auch in der Ikonografie nieder. Diese ist nicht immer intuitiv. Ja, es gibt Erklärungen in der Anleitung, aber ich hätte mir doch individuelle Spielerhilfen und etwas mehr Text auf den Requisitenkarten gewünscht (Platz dafür wäre da).

 

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Im Spiel entfaltet sich schnell ein chaotisches Gewusel, da die die Felder gerade bei mehreren spielenden Personen sehr begrenzt sind. Fahren, fliegen, rammen, rutschen – wild durcheinander. Das kann auf einigen Streckenteilen auch mal frustrierend werden, gerade bei 4 oder mehr Rennteams. Die Requisiten fallen auch unterschiedlich nützlich aus (womit ich persönlich aber durchaus einverstanden bin), die Fahrerinnen und Fahrer erscheinen insgesamt recht ausgeglichen.

 

Diese sind wohl auch der größte Pluspunkt: Die Charaktere sind einfach zu erkennende Parodien verschiedenster Filmikonen. Die daraus entstehende Nostalgie wird durch die (optionalen) Metallfahrzeuge noch verstärkt, aber auch die Standees erfüllen ihren Zweck voll und ganz.

 

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Die modulare Strecke ist eine nette Möglichkeit, die Spieldauer zu beeinflussen. Einige Streckenteile sind in meinen Spielgruppen deutlich besser angekommen als andere (der „Todesstern des Todes“ hat spielerisch für wenig Begeisterung gesorgt, auch, wenn er thematisch durchaus passt). Allerdings sind die doppelseitigen Streckenteile detailliert gestaltet und weisen viele kleinere und größere Referenzen auf, die sehr zum Charme des Spiels beitragen.

 

Der Solomodus konnte mich nicht überzeugen, ich bin allerdings auch kein Solo-Spieler. Mir erscheint er eher aufgesetzt und erzwungen, „weil man das heutzutage halt so macht“. Auch der Arena-Modus war nicht mehr als eine kleine, nette Abwechslung. Clever finde ich, dass die Arena-Teile wunderbare Kurven für eine klassische Rennstrecke ergeben und damit den Platzbedarf auf dem Tisch deutlich optimieren.

 

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„Hollywood Racers“ hat in meinen Runden Spaß gemacht und auch abgesehen vom eigentlichen Spielgeschehen für witzige Erlebnisse (und aberwitzige Filmideen) gesorgt. Von der Retro-Aufmachung über die Fahrzeuge und Strecken – die Mischung stimmt absolut. Ich persönlich hätte mir weniger „Kickstarter-Bloat“ gewünscht: Lieber weniger Spielmodi, dafür aber ein besseres Regelwerk.

 

Unterm Strich bietet „Hollywood Racers“ spielerisch nichts Neues, aber ein generell gelungenes Gesamtpaket mit viel nostalgischem Charme.

 

wertung

 

 

 

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Tags: 1-6 Personen, Kennerspiel, Wettrennen

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