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Test | Mindbug

Test | Mindbug - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel

 

meine meinung überschrift jan

Mein Mitspieler ist nach den ersten Partien davon ausgegangen, ich hätte das Spiel vorher bereits einige Male gespielt. Und irgendwie habe ich das auch, denn ich spiele „Magic: the Gathering“ seitdem ich 13 bin. Deshalb kam ich auch so gut in „Keyforge“ rein und auch „Mindbug“ zu durchschauen stellte kein Problem dar. Denn alle diese Spiele tragen eine Handschrift: die von Richard Garfield.

 

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Mit Kreaturen anzugreifen, zu entscheiden, ob und wie geblockt wird, ist ein Kernelement in „Magic“ und zugleich eins der spannendsten. Die Ähnlichkeit vom Kampfsystem von „Magic“ zu dem von „Mindbug“ ist kaum zu leugnen. Sogar einige Effekte sind wie in „Magic“, nur mit einem anderen Namen. In „Keyforge“ wurde hier bereits auch viel recycelt. Aber im positiven Sinne! Es wurde auf alles verzichtet, was eine Partie unnötig in die Länge ziehen würde, aber dafür alles verwendet, das für interessante Entscheidungen, Action und Spannung sorgt.

Oft ist die erste Karte in einer Partie schon schwierig zu beseitigen. Das Spiel legt direkt los, ohne irgendeinen Umweg. Der Nachteil hierbei ist, dass ein Vorteil des Startspielers oder der Startspielerin nicht ausgeglichen wird. Wer das Spiel beginnt, kann die Gegenseite im ersten Zug so unter Druck setzen, dass es schwierig wird, sich aus der verteidigenden Position herauszuarbeiten. Das geht aber in der Menge der Partien einfach unter, da das Spiel in etwa 15 Minuten vorbei ist.

 

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Es gibt keine Ressourcen in dem Spiel und die Karten kosten nichts, um sie zu spielen. Daher haben sich die Autoren etwas einfallen lassen, um davon abzuhalten, einfach die größten Kreaturen aufs Feld zu schmeißen. Denn die Bedrohung durch die Mindbugs ist permanent vorhanden. Schon die erste Karte, die ich spielen möchte, kann auf dem Spielfeld meines Gegners oder Gegnerin landen. Diese kleinen Biester sorgen dafür, dass selbst die eigenen Handkarten bedrohlich werden können und geben dem Spiel eine Tiefe, die über gewöhnliche Kampfstrategie hinausgeht. Denn nun muss ich zusehen, wie ich der Gegenseite die Mindbugs weg-ködere und dabei noch darauf achten, die Oberhand zu behalten. Das sorgt nicht nur für strategische Entscheidungen, es ist auch witzig und macht Spaß, sich gegenseitig die besten Kreaturen streitig zu machen.

Und von denen gibt es viele. Alle haben etwas, das sie stark macht. Es ist keine Karte da, die einem ausgesprochen schwach vorkommt. Dementsprechend kommt auch nie wirklich das Gefühl auf, eine schlechte Karte gezogen zu haben. Der Verlust einer Runde lässt sich kaum auf das Pech schieben. Es sind die falschen Entscheidungen und vor allem die falsch genutzten Mindbugs, die einem hier den Kopf kosten.

 

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Fast jede Karte hat eine eigene Illustration und diese spiegeln sehr gut den Charakter von „Mindbug“ wieder. Alles ist witzig gestaltet und macht den Eindruck, als würde sich das Spiel selbst nicht allzu ernst nehmen. Und das sollte es auch nicht, denn es ist kein großes Kartenspiel, von dem ich eine komplette Abendunterhaltung erwarte. Es sind 52 Karten in einem Softpack, das ich mir in die Hosentasche stecke, wenn ich zu jemanden fahre, um ein Bier zu trinken. Und für diesen Zweck ist es einfach hervorragend.

Die Aufmachung ist lustig, die Mechanik funktioniert super, die Entscheidungen sind spannend und der Einsatz von Mindbugs sorgt für anhaltenden Spielspaß über die gesamte Partie. Dieses Spiel ist das, was ich eine kleine Perle nennen würde.

Wer besonders interaktive Kartenspiele mag, ein wirklich klein verpacktes Spiel für eine Reise sucht oder mal wieder einen guten neuen Absacker oder Opener braucht, kann hier beherzt zuschlagen. Von meiner Seite aus eine absolute Empfehlung.

 

 

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Tags: 2 Personen, Science Fiction, Fantasy, Kartenspiel

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