Test | Kingsbridge

Test | Kingsbridge

Erbaut alleine oder gemeinsam die Stadt „Kingsbridge“ neu, nachdem sie von 997 von den Wickingern fast völlig zerstört wurde. Euch stehen die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt zur Seite, die euch mit ihren jeweils besonderen Fähigkeiten unterstützen und dabei die Geschichte der neuen Stadt mit euch schreiben.

 

infos zum spiel

Kosmos hat uns Kingsbridge freundlicherweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt.
Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

Der Bau von „Kingsbridge“ beginnt

In der Tischmitte werden die 6 Reihenkarten ausgelegt. Auf sie werden 6 Karten aus dem Stapel der gemischten Storykarten gelegt. Die Storykarten zeigen jeweils eine Zahl von 1-13.

 

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Nun werden die übrigen Storykarten reihum an alle Personen verteilt. Die Storykarten werden als eigener verdeckter Nachziehstapel vorerst nicht aufgedeckt. Zum Spielstart werden 6 Karten vom eigenen Nachziehstapel auf die Hand gezogen, mit denen gespielt wird.

Im Spiel mit den Charakter-Karten werden auch diese gemischt und auf alle Personen gleichmäßig verteilt. Die oberste Charakter-Karte des eigenen Stapels wird aufgedeckt.

Wer an der Reihe ist, hat die Möglichkeit, Handkarten anzulegen oder Handkarten auszutauschen. Zudem darf während des eigenen Zuges die offen liegende Charakter-Karte gespielt werden. Diese wird nach ihrer Verwendung im Uhrzeigersinn weitergegeben.

Handkarten anlegen: es dürfen beliebig viele eigene Handkarten an die ausliegenden Reihen angelegt werden. Dabei müssen die Zahlen immer lückenlos aufsteigend angelegt werden (z.B. direkt an eine 5 darf nur eine 6 angelegt werden, keine 7 oder eine noch höhere Karte). Es dürfen auch Reihen umgebaut werden, so dass neue Möglichkeiten entstehen, weitere Handkarten abzulegen.

 

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Liegen in einer Reihe alle Zahlen von 1-13 so ist die Reihe vollständig und wird abgeräumt. Die neue Reihe kann dann mit einer beliebigen Zahl neu gestartet werden.

Nach dem Anlegen der Handkarten an die Stapel werden die eigenen Handkarten wieder auf 6 aufgezogen.

Handkarten austauschen: Es dürfen beliebig viele der 6 Handkarten ausgetauscht werden. Dabei werden beliebig viele Karten abgelegt und unter der den eigenen Handkartenstapel gelegt. Vom oberen Ende des Stapels werden entsprechend viele Karten neu auf die Hand gezogen.

Charakter-Karten ausspielen: zu jeder Zeit im eigenen Zug darf die Aktion der jeweils oben liegenden Charakter-Karte ausgespielt werden. Charakter-Karten ermöglichen es z.B. auch an das andere Ende der Zahlenreihen anzulegen, einige Charakter-Karten können als Joker für eine beliebige Zahl genutzt werden oder um Zahlen in der Reihe zu überspringen. Die Charakter-Karten bilden die Charaktere des Romans von Ken Follett ab und erzählen die Geschichte von Kingsbridge.

 

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Die Stadt „Kingsbridge“ ist erbaut:

Wer als erstes alle Karten des eigenen Nachziehstapels und alle Handkarten verbaut hat, gewinnt das Spiel.

In den beiden Varianten, das Spiel als Solo-Spiel oder kooperatives Spiel zu spielen, werden am Ende Punkte vergeben: 1 Punkt für jede übrige Charakter-Karte, 2 Punkte für jede leere Reihenkarte, 5 Minuspunkte für jede Karte, die nicht angelegt werden konnte. Mit mindestens einem Punkt gilt das Spiel als gewonnen. Mit Spielerfahrung sind 12 Punkte durchschnittlich möglich, das Maximum an erreichbaren Punkten beträgt 22.


gudrun meine meinung überschrift

 

„Kingsbridge“ ist ein schnell zu erlernendes Familienspiel, das auf bekannten Spielmechanismen von Spielen wie SkipBo (durchgängige Zahlenreihen von 1-13 legen) und Rummikub (Zahlenreihen von 1-13 legen und Reihen teilen um besser anlegen zu können) basiert. Von daher ist das Spiel, auch wenn es ab 10 Jahre angegeben wird, da man die Charakter-Karten lesen können sollte, ein Familienspiel mit einfachen Regeln.

 

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Die Charakter-Karten bringen Abwechslung in das Spiel und können auch bei der ersten Partie direkt dazu genommen werden, da die Spiele-Mechanismen nicht kompliziert sind.

Die Spielanleitung ist sehr gut verständlich und ermöglicht es, das Spiel sofort zu spielen. Die Funktionen der Charakter-Karten sind einzeln in der Anleitung erklärt. Der Solo-Modus und der Kooperative-Modus die bei diesem Spiel möglich sind, bieten weitere Spielvarianten mit nur wenig geänderten Regeln.

Dadurch, dass das Spiel ein reines Kartenspiel in kleiner Verpackung ist, ist es handlich und kann gut mitgenommen werden, um auch unterwegs gespielt zu werden.

Thematisch wird auf den Charakter-Karten zwar die Geschichte der Stadt Kingsbridge aus dem gleichnamigen Buch erzählt, doch im Spielverlauf ist dies nicht relevant. Das Thema wirkt hier übergestülpt – das Spiel „Kingsbridge“ ist ein Mix aus bekannten Familienspielen, das einen thematischen Anstrich bekommen hat.

 

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Für Familien und Fans der entsprechenden Bücher von Ken Follett hat dieses Spiel sicher seinen Reiz, ansonsten kann es sich meiner Ansicht nach nicht sonderlich hervorheben.

 

Wertung zum spiel

 

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Tags: 1-5 Personen, Historisch, 20 Minuten, Familienspiel, Kartenspiel

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