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Test: Entdecker der Nordsee – auf in den Norden

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: Entdecker der Nordsee – auf in den Norden

„Entdecker der Norsee“ ist zusammen mit der Erweiterung „Fjorde der Furcht“ 2018 beim Scherkraft Verlag erschienen. Wir haben uns aufgemacht, als Anführer eines Clans unsere Mannschaft durch die neuentdeckten Länder zu transportieren, Außenposten zu errichten und natürlich zu rauben was das Zeug hält! Es lässt sich mit 1-4 Spielern spielen.

Spielaufbau

Ein Startplättchen wird zufällig ausgesucht und ausgelegt. Vieh und Siedlungsmarker werden genau so wie die Feindschiffe bereitgelegt. Die 48 Felder werden gemischt und als verdeckter Stapel platziert. Jeder Spieler erhält drei Felder verdeckt auf die Hand. Jeder Spieler erhält zwei Kapitänskarten, von denen eine ausgesucht werden muss. Jeder Kapitän hat andere Vorteile und erhält dann noch ein Langschiff, sieben Wikinger und 5 Außenposten. Das Schiff wird mit zwei Wikingern bemannt, die restlichen Wikinger stehen am Festland und warten erst einmal. Das Spiel kann starten

Test: Entdecker der Nordsee – auf in den Norden

So funktioniert das Spiel

Das spiel funktioniert recht einfach. Der Spieler, der an der Reihe ist, legt eines seiner Felder in die offene Auslage. So entsteht nach und nach ein Insellandschaft. Immer wenn auf einem Feld Tiere, Feindschiffe oder Siedlungen aufgedruckt sind, wird der jeweilige Marker aus dem Vorrat genommen und an diese Stelle gelegt.

Nun hat der aktive Spieler bis zu vier Aktionen. Die möglichen Aktionen sind ein Langschiff mit Wikingern oder Vieh beladen bzw. entladen. Das Schiff kann bewegt werden, braucht dann aber Besatzung, ist nur ein Wikinger an Bord, dürfen keine Feindschiffe gekapert werden. Dann können natürlich noch die Wikinger bewegt werden. Ziehen sie auf eine Siedlung, muss die Anzahl der Wikinger mindestens der Verteidigungsstärke entsprechen. Der Marker der Siedlung bringt am Spielende Siegpunkte. Das Vieh kann über Land von jeweils einem Wikinger getrieben werden, um es Richtung Schiff zu bewegen.

Wo wir schon bei Siegpunkten sind: Am Spielende werden nur komplette Inseln, die von allen Seiten von Wasser umgegeben sind, gewertet. Relevant ist die Mehrheit – für diesen Zweck ist es sinnvoll Außenposten zu errichten.

Sind alle Aktionen verbraucht, wird ein Feld nachgezogen und der Spielzug endet. Sobald ein Spieler keine weiteren Felder mehr auf der Hand hat und der Wintermarker bei ihm liegt, endet das Spiel.

Test: Entdecker der Nordsee – auf in den Norden

Am Spielende gibt es Siegpunkte für abgeliefertes Vieh, errichtete Außenposten, Versenkte Feindschiffe, Geplünderte Siedlungen, getötete Wikinger, kontrollierte Inseln und Kapitänskarten.

Fazit

Entdecker der Nordsee sieht einfach nur richtig hübsch aus. Die Optik ist wie schon bei dem anderen Nordseespiel über alle Kritik erhaben, wenn auch wie immer Geschmackssache. Wenn die Inselwelt nach und nach auf dem Tisch entsteht, dann entsteht einfach eine nette Atmosphäre. So soll das sein!

Spielerisch ist es sowohl für Vielspieler, als auch für Familien geeignet. Als Vielspieler, wird das Spiel sehr leicht von der Hand gehen. Wenn die Felder platziert werden, ist es sogar leicht taktisch, denn natürlich sollte man den gierigen Mitspielern keine reiche Beute vor die Nase legen und gleichzeitig das Feld für einen selber gut erreichbar halten.

Die „Entdecker der Nordsee“ lassen sich auch allein spielen, jedoch ist das nur als erste Partie ratsam, um die Regeln zu verinnerlichen. Danach lebt das Spiel vor allem vor Interaktionen in Form von sich gegenseitig die Beute streitig zu machen. Die Spielzeit ist dabei überschaubar, so dass sich das Spiel gut als „Absacker“ eignet.

Die Erweiterung werden wir noch separat vorstellen.

Weitere Bilder zum Spiel

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