
Test | Turing Machine - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel
„Turing Machine“ ist ein besonderes Spiel und verblüfft vom ersten Moment an mit seiner Originalität. Das Spielkonzept fühlt sich völlig neu an, was heutzutage doch selten ist und uns sofort begeistert hat.
Die Regeln sind einfach, aber die Denkweise kann im ersten Moment doch verwirren. Aber nach einer Partie, die etwa 20 Minute dauert, sollten die meisten keine Probleme mehr haben. Entfernt erinnert „Turing Machine“ dabei ein wenig an „Sudoku“. Durch logisches Ausschlussverfahren kommen wir dem Ergebnis immer näher und knacken letztendlich den Code.
Das Spiel bietet zwar einen kompetitiven Modus, aber eigentlich handelt es sich um ein perfektes Solospiel. Interaktion gibt es nicht, außer schneller als andere den Code zu knacken. Auch der kooperative Modus bringt wenig Mehrwert. Es ist online auch möglich, gegen die Maschine anzutreten./ wobei hier nur verglichen wird, ob die Maschine mehr oder weniger Züge gebraucht hat. Im Mehr-Personen-Spiel können Erfahrungsunterschiede durch Handicaps ausgeglichen werden.
Der Langzeitspielspaß ist schwierig zu bewerten. Ähnlich wie Sudoku können manche nicht genug bekommen, anderen reicht womöglich eine Runde. Allerdings ist die Abwechslung hier ungleich höher auf Grund der 48 verschiedenen Prüfkarten. Es wird auf eine Vielzahl Eigenschaften getestet: gerade/ungerade, absteigend/aufsteigend, Anzahl Pärchen, aber auch komplexere Eigenschaften. Der Schwierigkeitsgrad ist dabei frei wählbar beim Aufbau der Aufgabe. Online kann via einer Homepage auf über sieben Millionen Szenarien zugegriffen werden.
Pädagogisch erachten wir das Spiel als besonders wertvoll, bietet es doch einen wunderbaren Einstieg in die Welt und Denkweise der Informatik und Ihrer Algorithmen. Sicherlich würde sich das Spiel auch als willkommene Ergänzung für den Unterricht anbieten. Die Altersempfehlung ist ab 14 Jahren, wobei unser 11 Jähriger Sohn bei den leichteren Szenarien keine Probleme hatte.
Für uns war „Turing Machine“ eine faszinierende Erfahrung und auch, wenn uns persönlich das Spiel nicht unbedingt langfristig fesselt, wollten wir diese nicht missen. Während unserer Partien rätselten wir immer wieder, wie diese clevere Mechanik funktioniert, so dass die Lochkarten immer passen, etc. Letztendlich bleibt ein besonderer Eindruck und wir würden allen empfehlen, zumindest eine Partie zu spielen und sich ein eigenes Bild zu machen.
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Bilder vom Spiel
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Tags: Logik, Rätsel, 1-4 Personen, 20 Minuten, Deduktion