TEST // MICROMACRO – FULL HOUSE

Test | MICROMACRO – Full House - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel

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Hier gibt’s was zu sehen

Der zweite Teil der Wimmelbild–Ermittlungsreihe MICROMACRO macht im Kern alles richtig. Es gibt neue Fälle in einem neuen Stadtteil. Auf den Straßen ist dabei mehr los, als in der Speisekammer einer Ameisenkolonie zum Erntedankfest. Wie auch schon im ersten Teil der Reihe, geht es lustig, jugendfrei, schwarzhumorig und bitterböse den zahllosen Bewohnern der Stadt an den Kragen. Kein Wunder, dass einige Einwohnerinnen und Einwohner begonnen haben aus reinem Selbstschutz allerlei Waffen durch die Gegend zu tragen. MICROMACRO – FULL HOUSE bietet letztlich einfach mehr vom bekannten Erfolgsrezept aus Wimmelbildsuche und Kriminalfällen. Wer den ersten Teil mochte, wird auch mit FULL HOUSE eine Menge Spaß haben.

 

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Ich persönlich habe allerdings ein paar Neuerungen im Spielverlauf vermisst. Das Grundkonzept ist gut und funktioniert und hat sogar zum „Spiel des Jahres“ gereicht. Mehr Experimentierfreude würde dem Format aber gut stehen. Im Gegensatz zu Escape-Spielen bietet MICROMACRO immer das gleiche optische Rätsel. Karten aus verschiedenen Fällen könnten einen neuen, geheimen Fall ergeben, wie es bei Exit-Puzzlen der Fall ist. Bewegungsmuster von Personen könnten Zahlen oder Wörter bilden, die online zu einem speziellen Sonderfall leiten. Oder wie wäre es mit einem komplett vertonten Fall? Hier ist definitiv noch Luft nach oben und für anhaltenden Erfolg sollten die Autoren sich mehr trauen. Das würde meiner Meinung nach sehr gut zum innovativen Konzept passen.

 

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Bilder zum Spiel

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Tags: 1-4 Personen, 15-45 Minuten, Detektiv, Deduktion

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