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TEST // GREAT WESTERN TRAIL - RAILS TO THE NORTH

TEST // GREAT WESTERN TRAIL - RAILS TO THE NORTH - Fazit + Wertung + Bilder vom Spiel

Die erste Frage, die ich mir beim Testen einer Erweiterung stelle: Macht sie das Spiel besser? Ja, das ohnehin schon großartige GREAT WESTERN TRAIL wird durch RAILS TO THE NORTH aufgewertet. Die Erweiterung macht das Spiel komplexer. Die Spieler müssen vorausschauender planen und die Zweigstellen geschickt setzen, um einen Fortschritt auf dem Erweiterungsplan zu erzielen und damit auch an die Boni und Siegpunkte der weiter entfernten Städte zu kommen.

RAILS OF THE NORTH schafft dabei jederzeit den Spagat, sich trotz erhöhter Komplexität nahtlos in das Spiel zu integrieren. Der Spielablauf wird zu keiner Zeit verkompliziert oder gar behindert.

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Es ist deutlich zu spüren, dass die Erweiterung nicht einfach nur für den schnellen Taler „hingeklatscht“ wurde, sondern jedes neue Element gut durchdacht ist. Die neuen Tauschplättchen scheinen anfangs eher unscheinbar, aber im Laufe des Spiels erweisen sich diese aufgrund der flexiblen Einsatzmöglichkeit als sehr wertvoll. Auch die neuen Bahnhofsvorsteher- und Gebäude-Plättchen sorgen für Abwechslung und machen Spaß.

Die Entscheidung, den neuen Spielplan zugunsten einer übersichtlichen Darstellung nicht ganz so aufwendig zu illustrieren wie im Grundspiel, finde ich richtig.

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RAILS OF THE NORTH ist für GREAT WESTERN TRAIL-Anfänger nur bedingt zu empfehlen, da die vielen strategischen Möglichkeiten aus dem Grundspiel noch erweitert werden. Das kann neue Spieler schnell überfordern und an die Grenzen bringen. Daher meine Empfehlung: erst mit dem Grundspiel vertraut machen. Für alle GREAT WESTERN TRAIL-Fans, die sich nach Abwechslung sehnen, ist die Erweiterung ein Must-Have und uneingeschränkt zu empfehlen.

 

Wertung zum spiel

 

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Bilder vom Spiel

Tags: Erweiterung, 2-4 Spieler, Eurogame, Deckbauspiel

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