TEST // Key to the City - LONDON

Die “Key”-Serie hat bekanntlich schon einige Jahre auf dem Buckel. Im Herbst 2016 erschien ein neuer Ableger, der die Grundelemente aufgreift und dann weiter entwickelt. Wir haben uns “Key to the City - LONDON” mal genauer angeschaut und berichten, wie es funktioniert und warum sie es kaufen könnten.

Test: Key to the City - LONDON

Darum geht es

Jeder Spieler treten 2-6 Spieler gegeneinander an. Sie versuchen den eigenen Bezirk von London am besten zu entwickeln. Dafür muss eine Infrastruktur geschaffen werden, Rohstoffe müssen vorhanden sein und am Ende sollten auch noch einzigartige Sehenswürdigkeiten entstehen. Natürlich ist es so, dass die Spieler in Konkurrenz stehen und sich gegenseitig die besten Gebäude abluxen können. Das hört sich nicht nur spannend an, sonder n ist es auch - meistens.

Spielvorbeitung

Um den Aufbau bei “Key to the City - LONDON” sollte sich eine Person im Vorfeld genauer mit den Plättchen auseinander setzen. Am Anfang ist es eine Herausforderung diese im Detail zu unterscheiden. Das sollte jedoch in 10-15 Minuten zu schaffen sein.

Test: Key to the City - LONDON

Jeder Spieler erhält ein Boot seiner Wunschfarbe, das entsprechende Stadtplättchen und den dazu gehörenden Sichtschirm. Nun zieht jeder 10 “Keyples” zufällig aus dem Stoffbeutel und versteckt sie hinter dem Schirm. Die Startplättchen werden laut Anleitung in der Tischmitte ausgelegt, die fünf Flussplättchen werden passend in Reihenfolge ausgelegt und die Spielerboote kommen auf das erste Feld zur entsprechenden Markierung. Das restliche Spielmaterial wie Verbindungsstücke, Fertigkeitsplättchen und 3D Sehenswürdigkeiten werden bereit gelegt. Es bietet sich an die Innenverpackung zu nutzen.


So funktioniert das Spiel

Jeder Spieler hat mit dem Startspieler startend die Möglichkeit eine der folgenden Aktionen durchzuführen.

Test: Key to the City - LONDON

Für ein Plättchen bieten

Entsprechend der eigenen Sitzposition wird an ein Plättchen ein Gebot mit Keyples gestellt. Der oder die gebotenen Figur/ren müssen mehr als bereits gebotene Keyples sein und der Farbe entsprechen, die dort geboten wurde. Wurde noch nicht geboten, kann man selber die zu bietende Farbe auswählen.

Überbotene Keyples dürfen an ein anderes Plättchen bewegt werden um dort die Mehrheit zu erlangen. Bleiben sie stehen, gehen sie am Epochenende an den Besitzer zurück.

Ressourcen gewinnen

Egal ob in seiner eigenen Auslage, der Tischmitte oder beim Mitspieler, es dürfen Ressourcenplättchen durch das einfach Platzieren auf entsprechende Felder genutzt werden. Stehen schon Keyples auf einem Feld, so muss die gleiche Anzahl + eins verwendet werden, um das Feld erneut zu nutzen. Die Ressource gibt es sofort.

Verbindungstücke müssen sofort genommen und platziert werden. Fertigkeitsplättchen hingegen wandern hinter den Schirm.

Aufwertung

Jedes Feld kann im laufenden Spiel einmal aufgewertet werden. Sehenswürdigkeiten sogar zweimal. Sie werden zu den 3D-Ausbauten. Um aufzuwerten wird ein Keyple auf das Plätchen in der eigenen Auslage gestellt und die Rohstoffe werden bezahlt. Danach darf es gedreht werden. Ab der dritten Epoche kommen die Plättchen bereits aufgewertet in das Spiel. Aufgewertet bringen die Gebäude mehr Siegpunkte und/oder mehr Rohstoffe.

Test: Key to the City - LONDON

Passen

Man kann einfach mal eine Runde passen und in der nächsten wieder weiter mitspielen. Passen aber alle, ist die Epoche zu Ende.

Lossegeln

Es kann mit dem eigenen Boot in das nächste Feld gesegelt werden. Der entsprechende Spieler sucht sich einen freien Ankerplatz aus. Dieser entscheidet, wieviele Keyples es in der nächsten Runde gibt, an welcher Stelle man in der Reihenfolge steht und obe man eventuell ein Flussteil erhält.

Test: Key to the City - LONDON

Sind alle Spieler gesegelt endet die Epoche und die Spielfläche wird aufgeräumt. Teilweise bekommt man noch Keyples zurück. Die ersteigerten Plättchen werden in den eigenen Stadtteil integriert. Dann wird die nächste Epoche vorbereitet.

Fazit

“Key to the City - LONDON” ist ein richtig starkes Workerplacement Spiel geworden. Die Interaktion mit den Mitspielern ist reichlich vorhanden. Immer wieder kommt man sich in die Quere, nutzt Rohstoffe, die ein anderer auch noch braucht oder ersteigert ein Plättchen, dass ein anderer unbedingt haben wollte. Pro Partie müssen sehr viele kleine Entscheidungen getroffen werden,die am Ende über Sieg und Niederlage entscheiden. Durch die zufälligen Keyples ist ein kleiner Apsekt Glück im Spiel, der sich jedoch fast immer durch gutes Planen und einsetzen ausgleichen lässt. Wichtig ist auch das Haushalten mit den Keyples. Hier kann sehr taktisch gearbeitet werden.

Sammler der Key-Serie werden den neusten Teil sicher schon gekauft haben. Neulinge, die sich ein wirklich gutes und gescheites Workerplacemenspiele kaufen wollen sind hier genau richtig. Aber auch gerade Vielspieler sollten sich den Titel mal genauer anschauen.




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