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Test |Bios: Mesofauna

Test | Bios: Mesofauna

"Bios: Mesofauna“ ist ein weiterer Teil der Bios:-Reihe von Phil Eklund und Jon Manker und erzählt die Geschichte der Gliederfüßer, die aus den Ozeanen krochen, um als Insekten, Spinnentiere und Krebstiere das Land zu besiedeln. "Bios: Mesofauna“ soll die Reihe einem größeren Publikum zugänglich machen. Ob dies unserer Meinung nach gelungen ist, erfahrt ihr in diesem Test zum Modus für zwei bis vier Personen, den Solomodus haben wir nicht ausprobiert.

 

 info

Das Spiel wurde gekauft. Auf die Wertung hat dies keinen Einfluss!

 

 

 

Spielbeschreibung

In "Bios: Mesofauna“ versuchen wir, unsere verschiedenen Spezies bestehend aus Spinnen, Insekten und Parasiten so zu modifizieren, dass wir uns die Vorherrschaft auf dem Spielbrett sichern können. Punkte sammeln wir dabei während der Partei durch verschiedene Events, die die Person mit der größten Anzahl von Creepeln (Figuren) auf dem Spielbrett oder mit der größten Anzahl von übereinstimmenden Pheromonen in der Entwicklung der eigenen Arten mit Fossil-Chits (Token) belohnt. Am Ende erhalten wir jeweils einen Punkt für jede eingesetzte Figur und jedes übereinstimmende Pheromon Symbol sowie Punkte für die im Spiel gesammelten Fossil-Chits.

 

bios mesofauna test 004

 

In jeder Runde führen wir mit jeder unserer Arten genau eine Aktion aus, starten zu Beginn aber nur mit einer Art - unserem Archetyp. Mit der “Mutate” Aktion können wir uns neue Karten aus der Auslage nehmen und unsere Spezies verbessern. Karten werden dabei zunächst auf die unentwickelte Seite links neben unserer Spezies Karte gelegt. Die Karten bringen uns meist nur gelbe, grüne, blaue und rote Würfel, die unsere Spezies verbessern. Seltener ermöglicht uns eine Karte eine neue Spezies zu gründen oder hat einen von zwei weiteren Effekten (Zombie und Gift). Bereits ausliegende Karten können weiterentwickelt werden und damit auf eine von zwei Arten auf die rechte Seite gelegt werden. Bereits darauf liegende Würfel werden dann auf die Artenkarte übernommen. Wichtig ist dabei, dass jede Art nur aus einer Kopf- und einer Endkarte bestehen darf, jedoch beliebig viele Mittelteile haben kann. Bei der Platzierung ist darauf zu achten, dass die aufgedruckten farblichen Pheromone passend angelegt werden, sonst kann die Karte nicht verbessert und ausgespielt werden.

Mit einer weiteren Aktion können wir eine neue Spezies entstehen lassen, indem wir eine noch nicht entwickelte Karte mit dem entsprechenden Symbol als Startkarte unserer neuen Spezies nutzen. Das Besondere dabei ist, dass unsere neue Art alle Verbesserungen behält, die auf der Artenkarte der “Mutter” liegen. Auf dem Spielfeld wird dann eine Figur der “Mutterart” entfernt und durch eine Figur der neuen Spezies ersetzt. Jede unserer Arten verfügt über bis zu zehn Figuren, die auf der Artenkarte gesammelt werden und durch die “Populate” Aktion auf dem Spielfeld eingesetzt werden können. Die Anzahl der blauen Würfel spielt dabei eine zentrale Rolle , denn jeder Würfel mehr ermöglicht es uns, eine Figur mehr einzusetzen und die eingesetzte Figur weiter entfernt von der “Mutter” auf dem Spielplan platzieren zu können.

 

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Damit sind wir dann auch beim wichtigsten Aspekt des Spiels angekommen: dem Wettkampf über die Vorherrschaft auf dem Spielplan. Der Spielplan besteht aus mehreren Hexfeldern, die jeweils in eine obere und untere Hälfte unterteilt werden. In jeder Hälfte eines Hexfeld darf immer nur eine Figur sein (Ausnahme Parasit). Dies führt daher immer dann zu einem Konflikt, wenn durch das Ausbreiten einer Spezies zusätzliche Figuren auf ein schon besetztes Feld bewegt werden. In der unteren Hälfte befinden sich die Pflanzenfresser deren “Stärke” durch gelbe und grüne Würfel (gelb bei Blumen auf dem unteren Feld) bestimmt wird. Die Spezies mit den meisten Würfeln auf ihren Karten gewinnt. Die Art, die den Kampf verloren hat, wird zum Fleischfresser und auf den oberen Teil des Hexfelds gelegt. Fleischfresser können allerdings nur überleben, wenn ihre Art mit der Art des Pflanzenfressers übereinstimmt (Gepanzert, Fliegend, etc.) oder der Pflanzenfresser ein Archetyp ist. Einzige Ausnahme bietet das Merkmal „Gift“, mit dem sich ein Fleischfresser von jeder Art Pflanzenfresser ernähren kann. Sollte sich ein Fleischfresser nicht ernähren können, kommt die Spielfigur zurück auf ihre Artenkarte. Bei zwei Fleischfressern auf einem Feld läuft der Kampf genauso ab wie bei den Pflanzenfressern - hier wird aber nun die Anzahl der roten Würfel miteinander verglichen.

Immer wenn neue Karten aus der Auslage entnommen werden, können auch Events ausgelöst werden. Ob ein Event stattfindet, ist komplett zufällig und nur wenn Karten mit Eventsymbolen oben auf den beiden Nachziehstapeln liegen, werden diese auch ausgeführt. Die Events können dabei das Spielfeld verändern und die Kontinente auseinander driften lassen, die Präsenz einer Spezies auf dem Spielfeld halbieren oder die noch nicht verbesserten Karten bei allen Arten verschwinden lassen. Ebenso steuern die Karten das Ende eine Partie: bei zwei Event-Arten werden nämlich die Personen am Tisch mit Fossil Tokens belohnt, die entweder die meisten Figuren auf dem Spielfeld oder die meisten zusammengesetzten Pheromone haben. Sind alle Tokens verteilt oder ein Kartenstapel ist aufgebraucht, endet die Partie und die finalen Siegpunkte jeder mitspielenden Person werden bestimmt.

Tags: 1-5 Personen, Area Control, Solospiel

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