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Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

TEST // Area 51 (Kickstarter Version)

“Area 51” ist bis zum 16. September 2016 bei Kickstarter zu unterstützen. Wir haben das Spielmaterial erhalten und die Print & Play Daten. Nach einiger Zeit des Basteln, konnten wir uns dann an den Tisch setzen und die ersten Runden spielen. Hier ein Bericht darüber.



Die Spielregeln lagen uns in der Version 1.0 vor. Das Spielmaterial (Züge, Türme, Holzteile etc.) sehen aus, wie die in der Anleitung. Marker, Karten und das Spielfeld wurde auf dünne Pappe gedruckt und ausgeschnitten. Das Spielfeld wurde fest zusammen geklebt.

Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

Darum geht es im Spiel:

Die Spieler sind Generäle in der vereinigten Staaten von Amerika in den 50er Jahren. Leider kommt es massenhaft zu Funden von seltenen außerirdischen Artefakten. Um eine Massenpanik zu verhindern, beauftragt der Präsident seine Generäle, sämtliche Beweismittel in der Wüste von Nevada zu verstecken. Um dies sicher zu stellen müssen modernste Bunker errichtet werden, die Sicher genug sind auch die gefährlichsten Alienwaffen, Werkzeuge und Überreste zu bewahren. Der General, der die meisten hoch gefährlichen Artefakte wegschließt, gewinnt das Rennen um die Gunst des Präsidenten.


Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

Das wird das Spielmaterial im Kickstarter-Spiel sein:

- Ein Spielbrett, bestehend aus 7 Einzelteilen, das je nach Spieleranzahl zusammen gesetzt wird.
- 104 außerirdische Artefakt-Karten.
- 6 Spielsteine in 6 Farbe (5 Turmkappen und eine Wertungsmarker)
- 60 Sicherheitsmarker
- Zahlenmarker für Züge und LKWs
- 20 Lagertürme (4 Farben, jeweils 5 Stück)
- 4 Lastwagen und vier Züge


Spielaufbau:

Entsprechend der Spielerzahl werden die Spielbrett-Elemente zusammen gesetzt. Die Sicherheitsmarker, LKW und Züge werden bereit gelegt. Die Türme werden in die Mitte des Spielfeldes gelegt. Die Anzahl unterscheidet sich, je nach Spielerzahl. Jeder Spieler wählt eine Farbe und nimmt sich entsprechenden Turmspitzen und einen Wertungsmarker.

Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

Auf dem Spielfeld werden entsprechend der aufgedruckten Zahlen Sicherheitsmarker ausgelegt und der Rest geht zurück in die Verpackung.

Die Artefaktkarten werden nach Startkarten und normalen Karten sortiert. Vom Stapel der Startkarten bekommt jeder Spieler fünf verdeckte Karten. Anschließend werden abhängig von der Mitspieleranzahl 24, 16, 8 oder 0 Karten in den Stapel der “normalen Karten gemischt. Dies ist nach Nachziehstapel. Die obersten sechs werden offen ausgelegt und bilden die Auslage.

Der Spieler mit dem längsten Finger ist Startspieler. Das Spiel kann beginnen.





So funktioniert das Spiel:

Jeder Spieler kann immer genau eine der folgenden vier Aktionen auswählen, dannach ist der nächste Spieler an der Reihe.

Area 51 Kickstarter Version angespielt

1. 3 neue Artefaktkarten erhalten. Der Spieler nimmt aus der Auslage drei Artefaktkarten auf die Hand. Passen die ausliegenden Karten nicht, kann er eine Handkarte ablegen und die Auslage ebenfalls abwerfen und sechs neue Karten auslegen. Da geht nur einmal pro Zug.

2. Einen Bunker bauen oder verbessern. Es können blaue, braune, orange oder grüne Bunker gebaut werden. Die Artefaktkarten haben die gleichen Farben und können in den jeweiligen Bunker eingelagert werden. Ein Bunker kann durch die Sicherheitsmarker bis zu einer Stufe vier ausgebaut werden. Dies ist notwendig, um Artefakte der Stufe 2, 3 oder 4 einzulagern.

Um einen neuen Bunker der Stufe eins zu bauen, muss ein Artefakt der entsprechenden Farbe offen und eine verdeckte Karte an der Basis ausgelegt werden, wo der Bunker gebaut werden soll. Auf die Turmspitze wird dann ein Stein der eigenen Spielerfarbe gesteckt. Um ihn später auszubauen, damit auch gefährlichere Artefakte Platz finden, muss ein Artefakt in der Farbe des Turms und zwei, drei oder vier Karten an der Basis abgelegt werden. Entsprechend der verdeckten Karten dürfen dann die Sicherheitsmarker aus dem Vorrat der Basis genommen werden. Die Karten können beliebig zwischen den Hangars aufgeteilt werden. Jedes Basis hat zwei oder drei Hangars.

Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

3. Artefakte einlagern. Das Einlagern geschieht, in dem ein Spieler an einer Basis einen Stapel an Karten aus einem Hangar nimmt. Der Stapel muss nun aufgeteilt werden. Auf vorhandene Bunker müssen die Artefakte aufgeteilt werden. Die Karte muss von der Farbe, als auch der Gefahrenstufe in einen Bunker passen. Ansonsten muss sie auf die Hand genommen werden. Ist ein Zug oder ein LKW an der Basis vorhanden, so müssen Artefakte auch umgeleitet werden zur nächsten Basis und dort untergebracht werden. Hier muss die Farbe des Transportmittels mit der eines Artefakts übereinstimmen und in der anderen Basis muss ein Bunker vorhanden sein, in den ein Artefakt der Farbe und Gefahrenstufe passt. Gibt es mehrere Optionen für ein Artefakt, kann der Spieler bestimmen, wie er es verarbeiten will.

4. Einen Zug oder LKW platzieren. Um ein Fahrzeug zu platzieren muss ein Artefakt der Farbe des Fahrzeugs, dass platziert werden soll gelegt werden. Dann müssen entsprechend der gewünschten Sicherheitsstufe verdeckt Karten an einer Basis abgelegt werden. Die Maximale Stufe ist acht. Soll ein Fahrzeug bewegt werden, so muss ein Spieler die Sicherheitsstufe des Fahrzeugs erhöhen, in dem er die entsprechende Artefaktkarte (Farbe) spielt und eine bestimmte Anzahl von verdeckten Karten, die die Stufe eins erhöhen. Dann kann das Fahrzeug verschoben werden.




Das Spiel endet, wenn zwei Basen keine Sicherheitsmarker mehr haben. Jeder Spieler bekommt noch einen regulären Zug, und danach folgt noch eine Runde Artefakte einlagern. Dann ist das Spiel zu Ende. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.


Area 51 Kickstarter Version angespielt, Rezension, Brettspiel

Fazit:

“Area 51” ist ein spaßiges strategisches Spiel, das auf den zweiten Blick fordernder ist, als es auf den ersten Blick scheint. Nur wer einen Plan hat und diesen auch verfolgt, kann am Ende auch gewinnen. Durch geschicktes Aufteilen von Artefaktkarten kann ein Spieler in den Zügen der Mitspieler kräftig punkten. Nur durch planvolles ausbauen der eigenen Bunker und platzieren der Fahrzeuge kann man in den eigenen Runden punkten. Gut gefällt uns auch die Version für zwei Spieler. Darin wird mit vier Farben gespielt. Jeder Spieler spielt zwei Farben und nur die hintere Farbe gewinnt. das bedeutet noch mal genauer zu planen.

Etwas konfus erscheint derzeit noch die Anleitung. Sie ist wie am Anfang beschrieben erst die Version 1.0. Viele Dinge sind etwas durcheinander mit eingestreuten Beispielen beschrieben. Einfacher wäre es, die Regle zu schreiben und dann optional Beispiele zusätzlich anzubieten. Doch das nur am Rande.

Die erste Partie sollte einfach nur gespielt werden um die Regeln zu verinnerlichen. Erst ab der zweiten Partie kann man sich daran machen, planvoll zu spielen und Taktiken auszuprobieren.

Das Material lässt sich wegen Print & Play noch nicht bewerten, weswegen wir auch keine Wertung vornehmen können. “Area51” ist sicherlich nicht das beste Spiel des Jahrgangs 2016, für 35 € als Pickup auf der Spiel 2016 aber einen Blick wert. Wir werden es sicher noch das eine oder andere Mal spielen.

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