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Test: Carpe Diem – Bauen wir Rom auf!

Geschrieben von Daniel Krause.

2018 ist „Carpe Diem“ die Neuheit für Vielspieler aus dem Hause Alea. Der zu Ravensburger gehörende Verlag, hat das Spiel vom erfahrenen Spieleautor Stefan Feld realisiert und es macht auf dem Tisch tatsächlich eine gute Figur. Warum? Das erfahren Sie hier…

Darum geht es

„Carpe Diem“ versetzt die Spieler in das Jahr Null – die Gründung des Römischen Reichs. Die einzelnen Stadtteile fangen langsam an zu wachsen und jeder Spieler hat die Aufsicht über einen dieser prosperierenden Stadtbezirke und soll diesen möglichst gut entwickeln. Wer der 2-4 Spieler ist der beste Städteplaner?

Test: Carpe Diem – Bauen wir Rom auf!

Spielaufbau

Jeder Spieler erhält eine Spieltableau, vier Holzmarker, eine Spielfigur, vier zufällige Randfelder, eine Spielübersicht und neun Banderolen, die auf das Tableau verteilt werden. Nun wird das Spielfeld ausgelegt und in den Kreis werden in die sieben Abschnitte jeweils eine Spielfigur zufällig platziert und dann vier Stadtplättchen pro Abschnitt ausgelegt. Die untere Leiste wird mit zufälligen dunkelgrünen Plättchen ausgelegt. Nun werden noch die Siegpunktkarten platziert, die Siegpunkte oberhalb des Spielfeldes und die Brunnenkarten gemischt und bereitgelegt. Das Spiel kann starten.

So funktioniert das Spiel

Die Spielregel ist absolut simpel. Der Spieler, der an der Reihe ist, nimmt seine Spielfigur, und kann sie entlang zweier Linien zu einem von zwei möglichen Feldern bewegen. Dort wird dann ein beliebiges Stadtplättchen genommen und in den eigenen Stadtteil integriert. Wird dadurch ein Gebäude oder ein Gelände abgeschlossen, erhält der Spieler die entsprechende Belohnung oder die Rohstoffe. Wer schon Brote hat, darf eines abwerfen und dann, dank reichlich Proviant, zu einem beliebigen der sieben Bereiche wandern.

Ist die Auslage leer gespielt, kommt es zu einer Zwischenwertung, danach werden die Plättchenfelder wieder aufgefüllt. Wird mit weniger als vier Spielern gespielt, gilt ein Feld als leer, wenn noch ein oder zwei Plättchen ausliegen. Die überzähligen werden abgeworfen.

Nach vier Runden endet das Spiel.

Test: Carpe Diem – Bauen wir Rom auf!

Das kann alles gebaut werden

Villen dürfen in keinem Stadtteil fehlen, sie bringen am Spielende um so mehr Punkte, je größer sie sind. Zudem können sie auch in den Zwischenwertungen Boni bringen.

Unterkünfte sollte es in den Stadtteilen zahlreiche geben. Die Spieler können Gebäude für Händler, Bäcker, Verwalter oder Handwerker errichten. Ist ein Gebäude fertiggestellt, können Waren erfolgreich verkauft werden, der Spieler erhält Brote , wandert in der Bandarolenleiste zwei nach vorne oder darf ein zusätzliches Plättchen aus der unteren Auslage in seinem Stadtteil errichten.

Kulturlandschaften sind unabdingbar, um Siegpunkte zu erlangen. Die Auftragskarten, die jeweils in den Zwischenwertungen erfüllt werden wollen, basieren oft auf Rohstoffe. Jede abgeschlossene Kulturlandschaft erbringt so viele Rohstoffe wie Plättchen ausliegen minus eins. Es können Hühner oder Fische gezüchtet, und Trauben als auch Kräuter angebaut werden.

Sonstige Gebäude sind Märkte, Backstuben und Brunnen. Diese bringen ein Gold, ein Brot oder eine von zwei Spielende-Karten. Diese Karten bringen am Spielende zusätzliche Punkte und können die Taktik des Spielers etwas beeinflussen.

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