TEST // DECKSCAPE – DAS SCHICKSAL VON LONDON

TEST // DECKSCAPE – DAS SCHICKSAL VON LONDON

Die DECKSCAPE-Reihe von ABACUSSPIELE hat sich auf die Kappe geschrieben, Escape Rooms nur anhand eines einzelnen Kartenstapels für jedermann zugänglich zu machen und die vielen Einträge in der Reihe scheinen dem System recht zu geben. Bis zu 6 Spielende soll mit einem einzelnen Kartenstapel das Erlebnis eines kompletten Escape Rooms vermittelt werden, ohne dass sie das Wohnzimmer verlassen müssen. Jedoch ist die DECKSCAPE-Reihe in diesem Bereich bei weitem nicht einzigartig mit dieser Zielsetzung, da immer mehr Konkurrenz auf den Markt kommt. Aber macht DECKSCAPE - DAS SCHICKSAL VON LONDON etwas anders oder sogar etwas besser als die Konkurrenz?

 

infos zum spiel

ABACUS SPIELE hat uns DECKSCAPE – DAS SCHICKSAL VON LONDON freundlicherweise für eine Rezension zur Verfügung gestellt.
Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

 

Darum geht es im Spiel

 

Bei DECKSCAPE - DAS SCHICKSAL VON LONDON (im Folgenden nur DAS SCHICKSAL VON LONDON genannt) übernehmen Spielgruppen die Rollen von englischen Polizisten, die im Auftrag des Geheimdienstes stehen. Es wurden 4 Bomben in ganz London versteckt, die in Kürze detonieren könnten, und die Spielgruppe muss schnell handeln, um alle Bomben rechtzeitig zu entschärfen.

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Ohne Regelwerk können Spielende in DAS SCHICKSAL VON LONDON direkt ins Spiel einsteigen, indem sie die Einfühungskarten des Kartenstapels vorlesen. Die Einführungskarten geben den Spielenden alle Hinweise zum Vorgehen und zum Aufbau des Abenteuers vor. Alle Karten des Kartenstapels sind von 1-60 durchnummeriert und müssen zwingend in dieser bzw. der von den Einführungskarten vorgegebenen Reihenfolge abgehandelt werden. Das bedeutet auch, dass keine Karte zu früh vom Kartenstapel genommen oder umgedreht werden darf, sodass die darunterliegende Karte aufgedeckt werden würde.

Angeleitet von einer kleinen Geschichte (die zu Beginn und in Richtung Finale relevant ist) ist es das Ziel der Spielgruppe, die ihnen gestellten Rätsel in einer bestimmten Zeitvorgabe zu erfüllen. Optimum sind hier die obligatorischen 60 Minuten, obwohl auch 90 Minuten als kleineres Ziel vorgegeben sind. Alle Rätsel sind vollständig auf den offenliegenden Kartenstapeln ersichtlich und müssen entweder allein mit den auf den Karten vorhandenen Informationen oder mit zusätzlichen Gegenstandskarten (die sich im Laufe des Spiels sammeln lassen) gelöst werden.

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Weiß die Spielgruppe einmal nicht weiter, dienen 2 Hinweiskarten als kleine Hilfestellungen. Diese enthalten einen kleinen Satz für jedes Rätsel, der auftretende Probleme beheben sollte. Wer jedoch mit diesem Satz noch immer nicht weiterkommt, muss seine grauen Zellen stärker anstrengen, da es keinen zweiten Hinweis für die Lösung gibt. Hat sich die Spielgruppe auf eine Lösung geeinigt, kann die Karte umgedreht und die Informationen darauf vorgelesen werden. Ist die Antwort richtig kann die Karte abgelegt werden und die nächste Karte ist für alle zugänglich. Ist das Ergebnis falsch, muss sich die Gruppe ein „X“ auf einen separaten Zettel eintragen, der die Endpunktzahl beeinflusst.

Sobald alle Rätsel gelöst worden sind, muss die Spielgruppe die eigene Spieldauer mit einer Tabelle vergleichen, um zu überprüfen, wie gut sie abgeschnitten haben.

 

Was ist in der Box?

 

Die kleine Spielschachtel von DAS SCHICKSAL VON LONDON enthält (wie bereits erwähnt) kein Regelheft, sondern ausschließlich die 60 Spielkarten, die die Spielgruppe durch das Spiel führen. Qualitativ sind die Karten ok. Der Druck ist einwandfrei, jedoch sind in unserer Kopie des Spiels einige Karten ein wenig zu knapp geschnitten worden, sodass der Kartenrand ein wenig versetzt ist. Das Spiel an sich wird dadurch aber nicht beeinflusst.

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Besonders hervorzuheben ist, dass die Spielkarten extra groß gehalten wurden, damit die Informationen auch für größere Spielgruppen gut ersichtlich sind und/oder mehrere Spielende an dem gleichen Rätsel arbeiten können, ohne sich selbst im Weg zu sein. Das Artwork der Karten ist gut gestaltet, sodass es nur bei einer Karte zu einer nicht ganz eindeutigen Illustration kam, die das damit zusammenhängende Rätsel ein wenig erschwerte.

Tags: 1-6 Personen, Detektiv, 60 Minuten, Escape Room, Familienspiel

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