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Test: The Legend of the Cherry Tree

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: The Legend of the Cherry Tree

„The Legend oft he Cherry Tree“ vom Autor Hinata Origuchi ist gerade bei iello Deutschland veröffentlich worden. Wir haben uns das Spiel für 2-4 Spieler und überschaubarer Spielzeit mal genauer angeschaut und erklären, warum es sich für laue Sommerabende eignet.

Spielaufbau

Dieser ist schnell erledigt. Jeder Spieler erhält einen Sichtschirm und der Beutel mit den Blüten wird parat gelegt. Nun müssen noch die drei Meisterkarten ausgelegt werden und das Spiel kann beginnen.

Test: The Legend of the Cherry Tree

Spielablauf

Dieser ist schnell erklärt. Jeder Spieler darf bis zu drei Mal in den Beutel greifen. Insgesamt dürfen maximal acht Blüten herausgezogen werden. Sind es mehr als acht, wandern diese in den Beutel zurück und der Spieler darf diese Runde nichts mehr machen. Auch sonst lohnt es sich nicht zu gierig zu sein. Sobald ein Spieler drei Blüten der gleichen Farbe oder alle fünf Farben mindestens einmal gezogen hat, darf er nicht mehr ziehen. War das ziehen hingegen erfolgreich, nimmt der entsprechende Spieler die Blüten vor seinen Sichtschirm und darf nun entscheiden, welche Blütenfarbe er hinter seinen Sichtschirm nehmen will.

War er nicht erfolgreich darf er nur zwei unterschiedliche Blüten vor seinen Sichtschutz legen. Der Rest geht zurück in den Beutel.

Es gibt auch noch schwarze Blüten, das sind Joker im Guten wie im Schlechten. Hat ein Spieler zum Beispiel zwei gelbe Blüten und zieht noch eine schwarze, dann endet sein Zug, weil es automatisch immer zu einem potentiellen Trio dazugezählt wird.

Test: The Legend of the Cherry Tree

Bei der Endabrechnung darf der Spieler dann entscheiden, zu welcher Farbe die schwarzen zählen sollen.

Durch die Erfüllung von Meister-Karten, dürfen sich die Spieler noch zusätzliche Blüten auswählen. Die Bedingungen sind hierbei unterschiedlich und es gibt Regeln für den einstieg und für Profis.

Spielende

Am Spielende werden die Blüten vor dem Sichtschirm gezählt und mit einer Punktetabelle abgeglichen. Während 1-2 noch Minuspunkte einbringen, erreichen Spieler mit wachsender Zahl mehr Punkte für die jeweilige Farbe. Schwarze Blüten werden beliebig zugeordnet.

Test: The Legend of the Cherry Tree

Die Punkte hinter dem Schirm werden hingegen nach Rangfolge verteilt. Es wird hierbei nur unterschieden zwischen Warmen und kalten Farben. Hier gelten schwarze und weiße Blüten als Joker. Es werden noch einmal zwischen 18 und 8 Punkte für die warmen Farben und 16 bis 8 Punkte für die kalten Farben verteilt

Fazit

„The Legend of the Cherry Tree“ ist ein sehr hübsch produziertes Spiel. Wer die Packung das erste Mal öffnet und nicht weiß, was zu erwarten ist, wird erstaunt sein. Die kleine Box ist liebevoll produziert. Die Blüten sind aus Plastik und in kräftigen unterscheidbaren Farben hergestellt. Die Sichtschirme fallen nicht direkt um, wenn man sie zu streng anschaut, wie bei manchem anderen Spiel. Auch der farbenfrohe Beutel mit bedruckter Außenseite macht etwas her. Die Anleitung ist verständlich geschrieben und lässt keine Fragen offen.

Doch entscheidend ist schließlich, was das Spiel taugt, ob es Spaß macht und welche Optionen im Spiel bleiben. Tatsächlich weiß das schnelle Spiel auch hier zu überzeugen. Die Spielzüge gehen schnell von der Hand und es ist immer wieder spannend, wenn ein Mitspieler sein Glück herausfordert. Wenn man selber an der Reihe ist, umso mehr. Dieser Kitzel wird auch mit etwas Taktik kombiniert. Wer die Fähigkeit und die Lust hat, kann im Kopf genau buchhalten, wer welche Blüten hinter seinem Sichtschirm behält. Doch das ist aus meiner Sicht nicht nötig. Eine grobe Ahnung reicht, zumal durch die Joker eine unkalkulierbare Entscheidungsmenge in das Spiel kommt. Die Meisterkarten helfen den Spielern zusätzlich versteckt Blüten hinter den Schirm zu bekommen.

Das Spiel ist für mich eines der Spiele, die bei lockeren Runden an einem gemütlichen Sommerabend sicher auf den Tisch kommen werden. Es spielt sich schnell, ist schnell aufgebaut und eben so schnell erklärt. Es macht Spaß und unterhält in der kurzen Spielzeit sehr gut. Perfekt wäre noch ein Abrechnungsblock gewesen, aber dass ist dann Klagen auf hohem Niveau.

Bilder zum Spiel

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