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TEST // DER KARTOGRAPH

TEST // DER KARTOGRAPH

In DER KARTOGRAPH von Jordy Adan werden die SpielerInnen im Auftrag der Königin in den fernen Norden geschickt, um das unerschlossene Land zu kartieren und den ertragreichsten Teil der unentdeckten Weiten zu beanspruchen. Dieses Abenteuer müssen die SpielerInnen bestehen, in dem sie Landschaftsbausteine in unterschiedlichen Formen möglichst punkteträchtig in ihren Landkarten eintragen. Ob die Entdeckungsreise von Jordy Adan gelungen ist, erfährst Du im nachfolgenden Test.

Das Spiel wurde uns freundlicherweise vom PEGASUS-Verlag zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf unsere Bewertung.

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Spielablauf

DER KARTOGRAPH verläuft über 4 Runden, Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter. Währenddessen zeichnen die SpielerInnen auf ihrer zunächst leeren, in Raster unterteilten Landkarte verschiedene Landschaftsgebiete (Wald, Dorf, Wasser, Acker) in vorgegebenen Formen ein. Welche Form und welche Geländeart eingezeichnet wird, bestimmen die Erkundungskarten, von denen jede Runde mehrere gezogen werden.

Durch geschicktes Platzieren der einzuzeichnenden Geländeformen versuchen die SpielerInnen, möglichst punktebringend die ausliegenden Aufträge zu erfüllen. Nach einer jahreszeitabhängigen Anzahl von Zeiteinheiten, welche im oberen Teil der Erkundungskarten abgedruckt sind, endet die jeweilige Jahreszeit und es kommt zur Wertung.

 

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In jeder Partie kommen vier von 16 unterschiedlichen Wertungskarten zum Einsatz. Jede der vier Wertungen wird in zwei der vier Jahreszeiten durchgeführt. Neben den variablen Wertungsvoraussetzungen werden in jeder Wertung die von den SpielerInnen gesammelten Münzen gewertet. Münzen können mit Hilfe bestimmter Erkundungskarten gesammelt oder durch das Umschließen der auf der eigenen Landkarte vorgedruckten Geländeart Gebirge erlangt werden. Die Wertung wird durch etwaige Minuspunkte aus Monsterangriffen vervollständigt.

Um es den SpielerInnen nicht zu leicht zu machen, wird vor jeder Jahreszeit ein Hinterhalt in den Erkundungsstapel eingemischt. Wird ein Hinterhalt gezogen, taucht eine Gruppe Monster auf, die von den MitspielerInnen in die eigene Landkarte eingezeichnet wird und für reichlich Unheil in Form der vorgenannten Minuspunkte sorgt. Zu Punktabzügen kommt es immer dann, wenn zum Zeitpunkt einer Wertung zu den Monstern benachbarte Felder unbesetzt sind.

 

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Nach dem Winter werden die Punkte der einzelnen Jahreszeiten zusammengezählt. Der Kartograph mit den meisten Punkten gewinnt. Die mitgelieferte Mini-Erweiterung erlaubt es den SpielerInnen, durch Abgabe von gesammelten Münzen Sonderfähigkeiten einzusetzen, so zum Beispiel die Form eines einzuzeichnenden Musters zu ändern.

 

Was ist in der Box?

In der äußerst thematisch gestalteten Spielbox befinden sich ein Block mit 100 beidseitig bedruckten Landkarten. Die beiden Seiten unterscheiden sich darin, dass auf der Rückseite zusätzlich einige Ödnis-Felder abgedruckt sind, welche von den SpielerInnen nicht erschlossen werden können. Darüber hinaus enthält DER KARTOGRAPH 45 Spielkarten, vier Bleistifte und die aus acht weiteren Spielkarten bestehende Mini-Erweiterung „Fertigkeiten“.

 

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Die Qualität der Landkarten ist ausgezeichnet. Die Spielkarten sind nicht zu dünn, allerdings auch nicht sonderlich stabil. Hier hat man sich mit einer durchschnittlichen Qualitätsstufe begnügt.

Die Spielanleitung erklärt das Spiel verständlich auf insgesamt zwölf gut strukturierten Seiten. Auf den Spielablauf entfallen hiervon fünf Seiten. Darüber hinaus enthält die Regel ein zweiseitiges Glossar für die Wertungskarten.

Tags: 1-100 Spieler, 30-45 Minuten, Muster bilden, Solospiel, Strategie

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