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Test: Fairy tile von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: Fairy tile von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert

„Fairy tile“ ist erst vor kurzem erschienen und richtet sich an zwei bis vier Spieler ab acht Jahren und jung gebliebene. Das Spiel hat kommt in einer kleinen Schachtel daher und zaubert durch das hervorragende Material ein Märchen auf den Tisch. Dieses ist in jeder Partie anders und wird durch die beiliegenden Karten erzählt.

Spielvorbereitung

Die drei Startplättchen werden ausgelegt. Darauf werden die drei beiliegenden Figuren platziert. Die restlichen Geländeplättchen werden gemischt und bereitgelegt. Nun werden die Buchkarten gemischt und an alle Spieler verteilt. Jeder Spieler erhält noch ein Magieplättchen. Das Spiel kann starten.

Test: Fairy tile von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert

So funktioniert das Spiel

Die Spieler dürfen sich die oberste Karte ihres Kartenstapels anschauen. Diese Karten enthalten Bedingungen um sie zu erfüllen. Zum Beispiel, den Drachen und die Prinzessin auf einem Spielfeld zu vereinen. Um das zu erreichen nutzen die Spieler eine oder mehrere ihrer Aktionen.

Die möglichen Aktionen sind eine der Figuren zu bewegen. Während die Prinzessin von Schloss zu Schloss springen kann und ansonsten nur ein Feld weit beweglich ist, kann der Drache in einer Zeile bis zum Ende rutschen und der Ritter muss sich immer zwei Felder weit bewegen.

Test: Fairy tile von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert

Alternativ dürfen die Spieler ein neues Geländefeld aufdecken. Wer weder das eine noch andere sinnvoll nutzen kann, der darf auch die nächste Seite seines Buches aufschlagen und somit die aktuelle Aufgabe überspringen, zusätzlich wird dadurch das Magieplättchen aktiviert und ermöglicht in einem späteren Zug eine zusätzliche Aktion.

Wer als erstes die letzte Seite seines Buches erzählen konnte, gewinnt das Spiel.

Test: Fairy tile von Matthew Dunstan und Brett J. Gilbert

Fazit

„Fairy tile“ ist ein sehr hochwertig produziertes Spiel mit einem einfachen Spielprinzip. Ein wenig hat es winzige Anleihen von Schach, bezogen auf die unterschiedlichen Bewegungsmöglichkeiten der Figuren. Natürlich hat das Spiel längst nicht die Komplexität, was es auch gar nicht will. Die Spieler versuchen jeweils eine der Figuren so zu bewegen, wie es nötig ist sein aktuelles Ziel zu erreichen. Auch der Ausbau der Landschaft wird nach diesen Gesichtspunkten vollzogen. Dabei ist immer etwas Glück im Spiel, denn manche Aufgaben sind zufällig sofort erfüllbar, während andere etwas länger in Arbeit sind. Deswegen gibt es die Option als einzige Aktion eine Seite des Buches umzuschlagen, ohne sie zu erfüllen und dabei dann seinen Magiestein aufzuladen. Dieser ermöglicht dann in einem späteren Spielzug zwei Aktionen durchzuführen. „Fairy tile“ ist ein gelungenes Familienspiel geworden, dass sich wunderbar mit Kindern, aber auch jung gebliebenen Erwachsenen spielen lässt.

Das Spiel ist für 2-4 Spieler und ist bei iello Deutschland erschienen.

Bilder zum Spiel

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