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Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

Nun ist es soweit. Die Abenteuer in das winzige Verlies kann beginnen. Das Spiel „One Deck Dungeon“ ist in Deutschland als „winziges Verlies“ beim Schwerkraft Verlag erschienen. Das Spiel richtet sich an 1-4 Spieler, die sich gerne in Abenteuer stürzen wollen. Doch dieses Spiel ist gerade alleine ein Hit!

Spielaufbau

Der Spielaufbau ist schnell erledigt. Der Spieler sucht sich einen Helden und ein Verließ aus. Die Begegnungskarten werden gemischt und bilden einen verdeckten Nachziehstapel, ganz nach unten kommt die Treppenkarte. Die Spielübersichtskarte überdeckt die Verließkarte zum Teil, so dass nur die erste Ebene zu sehen ist. Nun werden noch die Erfahrungsstufenkarten, der Kampagnenblock mit Stift, die Würfel und die Marker bereitgelegt - das Spiel kann beginnen.

Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

So funktioniert das Spiel

Zum Beginn eines Spielzuges werden als erstes zwei Zeiteinheiten verbraucht. Dies geschieht, in dem zwei Karten des Begegnungskartenstapels offen abgeworfen werden. Nun entscheidet der Spieler, ob er Erkunden, oder einen Raum betreten will.

Erkunden

Beim Erkunden werden vier Begegnungskarten verdeckt neben den Nachziehstapel gelegt. Liegen dort noch eine oder mehrere Karten, wird entsprechend nur auf viel aufgefüllt.

Betreten

Nun wird es spannend. Beim Betreten eines Raumes wird die Tür geöffnet. Wartet dort ein Gegner, kann dieser entweder angegriffen werden, oder der Held flieht und lässt die Tür offen. Das Fliehen ist gerade am Anfang noch eine hilfreiche Möglichkeit, zu starken Gegnern vorerst auszuweichen, blockiert dann aber bis auf weiteres einen der vier Plätze.

Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

Wird die Herausforderung angenommen, kommt es zum Kampf. Dafür nimmt sich der Held entsprechend seiner Fähigkeiten verschiedene farbige Würfel und wirft diese. Nun wird geschaut, ob der Wurf ausreicht um den Gegner zu besiegen. Ist das nicht der Fall, werden durch die Würfel alle Felder die möglich sind bedeckt. Alle noch offenen Felder bringen den aufgedruckten Schaden und Zeitverluste.

Ist der Kampf erfolgreich bestritten, kann die Karte genommen werden und auf drei Weisen Verwendung finden.

Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

1. Es wird die Erfahrung gewählt, die Karte wird dann fast komplett unter die Stufenkarten gelegt. So kann der Held nach und nach in den Stufen aufsteigen. Dadurch bekommen Helden mehr Heiltränke, können aber vor allem mehr Fähigkeiten ausüben und Ausrüstung tragen.

2. Wird die Karte als Ausrüstung verwendet, kann sie links oben unter die Heldenkarte geschoben werden. Manche Karten bringen neben einem neuen Würfel auch noch einen zusätzlichen Lebenspunkt mit sich.

3. Die Karte kann auch als Fähigkeit unten unter die Heldenkarte geschoben werden. Mit Fähigkeiten können zum Beispiel Würfel manipuliert oder neu geworfen werden.

Doch nicht nur Kämpfe warten an diesem unwirtlichen Ort auf die Helden. In keinem Verließ dürfen Fallen fehlen. Trifft der Held auf eine, muss er sich zwischen zwei Möglichkeiten entscheiden, diese zu meistern. Dann wird wie im Kampf gewürfelt und weiter verfahren.

Test: One Deck Dungeon – Winziges Verlies

Ist der Kartenstapel leer gespielt, kommt die Treppe zum Vorschein. Nun kann sich der Held entschließen sich eine Etage tiefer vorzuwagen. Die Herausforderung steigt nun dadurch, dass auch die Verließkarte ein Stufe weiter geschoben wird. In den Begegnungen muss auf dieser Karte ebenfalls immer ein Würfel mit einem pro Etage steigendem Wert belegt werden.

Am Ende des Verließes wartet noch ein Endgegner, der dem Held noch einmal alles abverlangt. Konnte er besiegt werden, hat der Held gewonnen. Ansonsten war die ganze vorherige Mühe umsonst.

Fazit

Viele Spiele bieten mittlerweile die Möglichkeit alleine zu spielen. Ich nutze das gerne, um die Regeln zu verinnerlichen. Dabei ist es oftmals wenig Spaß bringend. Die Interaktion mit Menschen und die Geselligkeit fehlen. Doch mein winziges Verließ, muss ich gar nicht mit anderen Spielen. Es funktioniert alleine hervorragend und es unterhält dabei. Noch nie hatte ich ein Spiel auf dem Tisch, was aus einer Mini Schachtel alleine solch ein Spielvergnügen zaubert. Mir persönlich gefällt es zum Beispiel wesentlich besser als Villen des Wahnsinns mit App, was sich auch sehr gut alleine spielen lässt.

Diese Mischung aus der Möglichkeit ruck zuck zu sterben und damit zu verlieren, in Kombination mit dem steigenden Schwierigkeitsgrad der Verließe ist spannend. Das Spiel ist schnell verstanden und es spielt sich sehr flüssig. Bei meinen Partien kam ich immer wieder in einen gewissen „Flow“.

Ich kann es jedem ans Herz legen es wenigstens einmal auszuprobieren. Das Spiel kommt definitiv noch oft auf den Tisch.

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