TEST // ARMATA STRIGOI

TEST // ARMATA STRIGOI

ARMATA STRIGOI ist definitiv ein einzigartiges Spiel. Noch nie in meinem Leben habe ich ein Brettspiel spielen können, das in diesem Ausmaß einer bzw. mehrerer realer Personen gewidmet ist. Ein Brettspiel für eine Metalband, äußerst interessant und abschreckend zugleich.

Zunächst komme ich zum Lesen der Anleitung. Wir alle kennen das, wir wollen ein Spiel spielen, doch das Lesen der Anleitung ist einfach zu anstrengend. Besonders, wenn die Anleitung der von ARMATA STRIGOI ähnelt. Kleiner Text, kaum Bilder, wenig Beispiele. Zum Glück sind 9 Seiten schnell gelesen. Trotzdem bin ich ein Fan von multilingualen Anleitungen und kann dies nur Befürworten.

amata strigoi 25

Der Spielplan selbst ist recht überschaubar, jedoch modular, was zur Erhöhung der Abwechslung führt. Die Miniaturen sind sehr schön und detailliert geformt worden. Das Artwork ist Geschmackssache und gefällt definitiv nicht jedem. Ich finde, dass es zu dem Spiel passt und es durchaus aufwertet.

Das Spiel ist thematisch und besitzt ein sehr unverbrauchtes Thema. Leider konnte ich mich nur sehr schwer in die Rolle eines „Werwolfmetalbendmitglieds“ hineinversetzen. Die Mechanik ist leider auch nicht mehr als durchschnittlich. Ein bisschen herumlaufen, ein bisschen kämpfen und ein paar Spezialeffekte. Zudem war es bei meinen Probepartien auffällig leicht, zu gewinnen.

amata strigoi 24

ARMATA STRIGOI macht wenig falsch, nur leider auch nicht sehr viel gut. Für mich ist das Spiel ein absolutes Nischenprodukt, was es nicht zwangsläufig zu einem schlechten Spiel macht. Metalfans und Freunde von Kampfstrategien mit besonderem Setting sollten hier einen genaueren Blick darauf werfen. Alle anderen wird das Spiel weder enttäuschen noch begeistern.

 

Wertung zum spiel

 

banner fantasywelt jetzt kaufen

SO kaufen button

 

Bilder vom Spiel

Tags: Kampfstrategie, Dungeon-Crawler, Miniaturen, 60-90 Minuten, 2-5 Spieler, TSD20

unser wertungssystem

unterstütze uns

genderneutral

Bedingt durch einen besseren Lesefluss hat sich unsere Redaktion, in der viele Frauen sind, darauf geeinigt zukünftig nur noch die männliche Form anzuwenden. Diese richtet sich ausdrücklich an jedes Geschlecht. Niemand soll sich ausgeschlossen fühlen.