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Harald Bilz vom Heidelberger Spieleverlag ist verstorben

Geschrieben von Daniel Krause.

Harald Bilz vom Heidelberger Spieleverlag ist verstorben
Wie der Heidelberger Spieleverlag heute Abend mitteilte ist das Gründungsmitglied und Mitinhaber Harald Bilz überraschend verstorben. Am 25.01.195 geboren ist er im Alter von gerade einmal 57 Jahren viel zu früh gestorben.

Er baute den Verlag zusammen in den 90er Jahren mit Petra Becker und Peter Gutbrod auf. Sie teilten sich die Arbeit und ergänzten sich sehr gut. So gut, dass der Heidelberger Spieleverlag zu einem der größten Spiele-Verlage in Deutschland gehört und seit Jahren die Branche nach vorne bringt.

Von alleine lief das natürlich nicht und war viel Arbeit. Bilz sah seine Rolle im Konzern wie folgt: “Petra Becker arbeitet und Harald Bilz kennt Hans und Franz, schafft Kontakte und hat alle lieb” das sagte er im März 2010 Wolfgang Friebe für einen Artikel auf spielekritik.blogspot.de. Dort heißt es auch, dass Bilz Geld verdienen wollte. Der Idealismus der Gründerjahre sei verflogen. Nur mit Geld komme man auch an gute Spiele.

Gute Spiele hat der Heidelberger Spieleverlag, in verschiedenen Rollen, unzählige auf den Deutschen Markt gebracht. Eine unglaubliche Menge Spiele wird somit auch sein Vermächtnis bleiben. Auch wenn die wenigsten - mich eingeschlossen - ihn kannten, so werden die Spiele, die durch die Arbeit von ihm und seiner Partner entstanden, bei tausenden Fans und Kunden immer einen festen Platz im Regal haben. Es ist ein großer der Spielebranche von uns gegangen.

Die Beisetzung findet am Dienstag den 06.09.2016 im Ruhehain unter den Eichen in 74934 Reichartshausen statt. Ruhehain.info

Das Heidelberger Team schreibt folgendes zum Tod des Firmengründers:

Die Spieleszene hat einen ihrer Großen verloren …
Harald Bilz – Spieleautor, Verleger, Visionär – 25.01.1959-29.08.2016
Er hinterlässt eine enorme Lücke in unserem Verlag und sicherlich weit darüber hinaus.
Die Heidelbären trauern um ihren Freund, Partner, Gründer und Oberindianer.


Quelle: https://spielekritik.blogspot.de/2010/03/portrait-heidelberger-spieleverlag.html

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