Test: Mein Traumhaus von Pegasus Spiele

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: Mein Traumhaus von Pegasus Spiele

“Mein Traumhaus” vom polnischen Verlag Rebel ist nun also bei Pegasus Spiel veröffentlicht worden. Darin können 2-4 Spieler ihr eigenes Traumhaus erstellen. Wir haben es uns angeschaut und schauen, wie gut das Spiel am Ende geworden ist.

Wer die Box des Spiels erstmals öffnet, wird positiv vom Spielmaterial überrascht sein. Die Karten und die Tableaus sind wirklich fantastisch hübsch geraten. Alles wurde unterschiedlich und liebevoll gemalt. Wer sich dann die Regeln anschaut, wird schnell feststellen, dass es ein Familienspiel ist. Daraus macht der Verlag kein Geheimnis und druckt es auf die Packung. Wir haben uns angeschaut, ob das Spiel nur ein Grafikblender ist, oder ob es auch Spaß macht.

Spielvorbereitung

Jeder Spieler erhält ein Tableau. Anschließend wird der Spielplan ausgelegt. Nun werden die Spezial- und die Raumkarten gemischt und jeweils bereit gelegt. Die entsprechenden Karten werden jeweils entsprechend der Auslage aufgefüllt. Die Dekorationsplättchen werden bereit gelegt. Und schon kann das Spiel beginnen.

So funktioniert das Spiel

Das Spiel geht über 12 Runden. Jeder hat pro Runde nur einen Zug. In jedem Zug muss eine Spalte der Auslage ausgewählt werden und die zwei entsprechenden Karten genommen werden. Zu zweit oder dritt darf der Startspieler eine Spalte entfernen. Jeder Spieler erhält demzufolge eine Raum- und eine Spezialkarte.

Die Raumkarten werden in das eigene Spielertableau eingefügt. Abhängig vom Raumtyp werden unterschiedliche Anzahlen von Plätzen benötigt und die Spieler bauen Zimmer in den Etagen Keller, Erdgeschoss und Obergeschoss. Der Spieler muss jede Runde entscheiden, wo er die Räume platziert und darauf hoffen, dass er ein Raumtyp abschließen kann.

Ein Wohnzimmer ist zum Beispiel groß. Eine Karte davon bringt lediglich ein Punkt. Drei Karten davon bringen hingegen neun Punkte, was dann auch dem maximalen Ausbau entspricht. Das Badezimmer benötigt jedoch nur einen Kartenplatz auf dem Tableau.

Mit Spezialkarten können Räume aufgewertet werden und bringen dann zusätzliche Punkte. Zudem müssen Dachkarten gesammelt werden. Am Spielende können darüber zusätzliche Punkte gesammelt werden. Als letztes verbergen sich in den Spezialkarten noch “Werkzeuge”, die unter anderem das Tauschen von Karten ermöglichen.

Nach 12 Runden endet das Spiel, dann sind in jedem Haus alle Räume gefüllt. Wer bestimmte Räume gebaut hat kann noch einmal Extrapunkte bekommen.

Fazit

“Mein Traumhaus” ist ein sehr gut funktionierendes Familienspiel für 2-4 Spieler. Es ist in manchen Runden durchaus spannend, ob man die gewünschte Kombination an Karten bekommt. Da die erste Spalte einen Startspieler werden lässt, kann man bei schlechten Auswahlmöglichkeiten wenigsten in der nächsten Runde einen besseren Zugriff erhalten.

Natürlich ist der Ausbau der Räume auch immer etwas vom Glück und den Mitspielern beeinflusst. Trotzdem motiviert das Spiel die 30-40 Minuten Spielzeit durchaus. Es ist ideal, um mal schnell eine Runde zu spielen. Schnell wird es dann auch eine zweite. Dadurch, dass die Mitspieler einem ständig etwas vor der Nase wegschnappen ist man die meiste Zeit bei der Sache und es gibt wenig gefühlte Wartezeit, bis man wieder am Zug ist.

Wer sich von der hübschen Optik und/oder dem setting angesprochen fühlt, kann also ohne weiteres zugreifen.