TEST // Tudor

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Test // Tudor - Heinrich VIII. und seine sechs Frauen

Tudor ist ein wirklich gelungenes Spiel. Es spielt sich anders, je nach Kartenkombination der Wertungs- und Situationskarten. Das erhöht den Wiederspielwert enorm und macht immer wieder Lust auf das Spiel.

Was ebenfalls gelungen ist, sind die niedrigen Wartezeiten. Es gilt immer nur eine kleine Entscheidung zu fällen, dann ist der Nebenspieler an der Reihe. Das geht flott von der Hand und später haben die vielen kleinen Entscheidungen dann Auswirkungen und gutes Planen wird belohnt.

Manchmal kommen einem die Mitspieler in die Quere, reißen einem gerade erst ergatterte Ringe von den Fingern oder übertrumpfen uns auf andere Art und Weise. Interaktion ist geboten inklusive einiger möglicher Wut-Momente, wenn die intriganten Mitspieler etwas Unvorhergesehenes vollziehen, um den führenden Spieler zu hintergehen.

Das Spielmaterial ist ebenfalls sehr gut gelungen und mit den Händen, dem Inlay zum Verstauen und den Ringen aufwändig produziert. Zwar nüchtern aber übersichtlich ist das Spielfeld geraten. Richtig gut gefallen die Audienzräume und die Stühle, die sinnvoll und passend im Spiel logisch nachvollziehbar den Inhalt des Spiels transportieren. Die Karten haben kräftige Farben und diese stimmen mit den Farben der Marker überein.

Wer also Lust für einen leicht wahnsinnigen König zu arbeiten und sich hocharbeiten will, der kann das in Tudor ohne wenn und Aber tun. Die Spielzeit ist mit 20-30 Minuten pro Spieler realistisch.

Wertung // Tudor - Heinrich VIII. und seine sechs Frauen

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Tags: 2-4 Spieler, Worker Placement, Set sammeln, Renaissance

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