Das Vermächtnis des Maharaja im Test

Geschrieben von Sonja Karschau.

In diesem Kartenspiel geht es darum als einer der Söhne des Maharaja wertvolle Antiquitäten und Sammlungen zu erwerben umso bei Ableben des Vaters der neue Maharaja zu werden.

Spielvorbereitung

Zuerst werden die Antiquitätenkarten (6 Sorten in 6 Farben) gemischt und als Nachziehstapel bereit gelegt. Vier davon werden als aktuelles Angebot in die Tischmitte gelegt. Die je nach Spieler benötigten Handelskarten werden absteigend sortiert in die Tischmitte gelegt und je ein Goldstück in die Mitte der Karte gelegt. Die Sammlungskarten werden ebenfalls offen für jeden sichtbar nach den Antiquitätensorten sortiert und ausgelegt. Die Silber-und Goldstücke (Rupien) werden bereit gelegt. Jeder nimmt sich dann noch sein Startkapital und dann kann es losgehen.

Klein Nordende

So funktioniert das Spiel

Es werden mehrere Verkaufstage gespielt.

Jeder Spieler der am Zug ist darf eine Aktion ausführen. Entweder kauft man ein ausliegende Antiquität oder nimmt sich das Goldstück (entspricht 3 Rupien) der Handelskarten mit dem höchsten Wert auf der Karte.

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Der Preis einer Antiquität variiert immer zwischen 2-4 Rupien. Der Preis richtet sich nach dem Wert der Handelskarte mit dem höchsten Wert, auf der noch ein Goldstück liegt. Beispiel: Handelskarten 4, 3, 2, 2, liegen aus. Auf der 4 ist kein Goldstück mehr drauf daher ist der Preis 3 Rupien für jede ausliegende Antiquität. ACHTUNG: Man sollte darauf achten nicht zu viele Farben zu sammeln, da man die Antiquitäten am Spielende ablegen muss, von denen man nur eine einzige Karte in einer Farbe hat.

Nachdem man seine Aktion ausgeführt hat kann man zusätzlich eine Sammlungskarte nehmen, wenn man die Voraussetzung dafür erfüllt. Auf jeder Sammlungskarte ist angegeben welche Anzahl und Sorte(n) der Antiquitäten man benötigt um diese Sammlungskarte zu erfüllen. Bei Einigen muss man sogar ein Antiquität abgeben, dies ist dann auf den Karte vermerkt.

Am Ende des Zuges muss man überprüfen, ob man mehr als 8 Rupien besitzt. Falls man mehr als 8 Rupien hat muss man den Überschuss an die Bank als steuern zahlen. Dann ist der nächste Spieler an der Reihe.

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Ein Verkaufstag ist zu Ende wenn entweder kein Goldstück mehr auf den Handelskarten liegt oder alle 4 Antiquitäten gekauft wurden. Man füllt dann die Goldstücke wieder auf und legt neue 4 Antiquitäten für die nächsten Verkaufstag aus. Nicht gekaufte Antiquitäten, falls vorhanden,werden dann abgelegt. Dies wiederholt man solange bis keine 4 Antiquitäten mehr für den neuen Verkaufstag ausgelegt werden können, dann endet das Spiel.

Wertung

Zuerst werden die Antiquitäten von denen man nur eine in einer Farbe hat abgelegt.

Beispiel: man hat 2 rote Antiquitäten, eine hellblaue, 4 dunkelblaue. So muss man die hellblaue Antiquität leider ablegen und diese zählt nicht mit. Dann zählen alle die Werte der aufgedruckten Zahlen auf Ihren Antiquitäten- und Sammlungskarten zusammen. Zusätzlich erhält man für je 3 Rupien auch noch einen Punkt. Der mit den meisten Punkten gewinnt.

Fazit

Dieses Kartenspiel ist ein schönes Spiel für die ganze Familie. Es hat wirklich einfache und kurze Regeln und ist daher sehr schnell erlernt. Eine Partie ist in 20-30 Minuten gespielt. Durch die Sammlungskarten und dadurch das man evtl. Antiquitäten abwerfen muss ist etwas Taktik gefragt und auch jede Partie nicht im Vorwege planbar oder absehbar.

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