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TEST // Agent Undercover 2

TEST // Agent Undercover 2
Mal in die Rolle des bekannten James Bond schlüpfen? Das wollte sicher jeder schonmal. „Agent Undercover 2“ lässt die Spieler zumindest einen Hauch Geheimagentenleben schnuppern. Es ist die Fortführung zu Agent Undercover, mit ein paar kleine Neuerungen. Zum Beispiel, dass es in dieser Version potenziell 2 Geheimagenten geben kann. Ansonsten wurde die Anleitung noch etwas überarbeitet, der Rest ist ziemlich gleich.

Piatnik war so freundlich, uns ein Exemplar "Agent Undercover 2" kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dies hatte keinen Einfluss auf die Bewertung.

Der Ablauf

Zunächst müssen die Karten nach Orten und der Spieleranzahl entsprechend in Stapel sortiert werden. Dann werden die Geheimagentenkarten auf die Stapel gelegt. Es ist wichtig, dass sie so auf den Stapel gelegt wird, dass der Ort nicht mehr von außen sichtbar ist. Dann packt man jeden Stapel in einen der Zip-Beutel und sucht sich einen aus. Danach werden die Karten gemischt und verteilt. Die Spieler bekommen also entweder eine Ortskarte oder eine Geheimagentenkarte. Um das Spiel etwas interessanter zu gestalten, ist auf jeder Ortskarte noch ein Charakter aufgeschrieben. Im Jazzclub gibt es z.B. den Schlagzeuger, den Barkeeper, den Tontechniker etc. Die Spieler können am Anfang der Runde gemeinsam entscheiden, ob sie auch in die Rollen schlüpfen wollen.

Das Ziel der Spieler mit einer Ortskarte ist es, herauszufinden, wer der Geheimagent ist, während der Geheimagent herausfinden muss, wo er sich befindet. Das gelingt durch geschicktes Fragen und Antworten. Besitzt man eine Ortskarte muss man also gerade genug preisgeben, dass die anderen verstehen, dass man weiß wo man sich befindet, dem Geheimagenten jedoch nicht zu eindeutige Hinweise liefern. Der Geheimagent hingegen darf nicht preisgeben, dass er nicht weiß, wo er sich befindet. Beispielsweise könnte man fragen: „Was trägst du dort immer so?“ Befände man sich nun im Jazzclub, wäre die Antwort eher „Da ist eigentlich jeder so casual schick angezogen.“ während natürlich an der Tankstelle die Antwort eher „Was man gerade so anhat.“ sein könnte.

Die Spieler entscheiden zu Beginn gemeinsam, wie viele Runden es geben soll. Jede Runde dauert zwischen 6 und 10 Minuten, je nachdem wie viele Spieler es gibt. Die Runde ist beendet, entweder wenn die Zeit abgelaufen ist, der Geheimagent herausgefunden hat, wo er sich befindet oder die Spieler den Geheimagenten entlarvt haben. Dann werden Punkte verteilt. Wer am Ende die meisten Punkte gesammelt hat, gewinnt.

Karten, Karten und nochmal Karten

Für das Spiel werden nur Karten und kleine Zip-Beutel benötigt. Die Karten, mit ihren verschiedenen Orten sind sehr kreativ gestaltet. Auch Ersatzkarten und –Zip-Beutel sind vorhanden, falls eine mal verloren geht. Alles in allem gibt es bei dem Material nichts zu beanstanden.

Das Spiel ist ein einfaches Kartenspiel. Man kann es gut in großen Gruppen spielen, es ist also super für einen großen Spieleabend geeignet. Das Material gefällt mir sehr gut, die Karten sind sehr liebevoll designt. Die Anleitung ist ebenfalls sehr schnell zu verstehen. Die Spielidee ist cool, jedoch ist es durchaus herausfordernd, die richtigen Fragen zu stellen. Dadurch, dass jede Runde zeitlich begrenzt ist, kann es vorkommen, wenn die Spieler lange für ihre Frage brauchen, dass fast jede Runde damit endet, dass die Zeit abläuft. So lief das bei uns jedenfalls.

Die ersten Versuche liefen bei uns noch ein bisschen holprig an und waren mit weniger Spielspaß verbunden. Alles in allem ist „Agent Undercover 2“ ein Spiel, das man definitiv mehrere Male spielen sollte, damit man allein das Fragenstellen richtig übt.

Bilder zum Spiel

Tags: Deduktion, Partyspiel, 3-12 Spieler