Test: Blindes Huhn extrem

Geschrieben von Sonja Karschau.

Test: Blindes Huhn extrem„Blindes Huhn Extrem“ ist 2017 bei Abacus Spiele erschienen. Wir haben uns das Hennen-Stich-Spiel mal genauer angeschaut und vergleichen es mit dem Vorgänger „Blindes Huhn“.

In diesem Kartenspiel geht es darum in seinen Stichen so wenig Blinde Hühner wie möglich zu bekommen, denn diese bringen als einziges Minuspunkte.

Spielaufbau

Zuerst werden die 7 Strafkarten werden in die Mitte bereit gelegt ebenso wie die 3 Belohnungskarten mit den Schweinen drauf. Je nach Spielerzahl werden die restlichen Karten gemischt und an die Spieler ausgeteilt (Bei weniger als 5 werden Karten aussortiert).Ein Startspieler wird ausgelost und das Spiel kann starten.

Blindes Huhn Extrem

Das Spiel im Detail

Vorab wird eine bestimmte Anzahl von Durchgängen bestimmt.

In jedem Durchgang werden alle Karten ausgespielt und Stiche genommen. Es wird reihum gespielt. Jeder Spieler sortiert zuerst seine Kartenhand. Hierbei ist zu beachten, dass man immer wenn man an der Reihe ist nur die Karte ganz rechts oder links außen ausspielen darf. Daher sollte man gut überlegen wie man die Kartenhand sortiert.

Der Startspieler spielt eine Karte ( von rechts oder links außen) in die Mitte aus und jeder im Uhrzeigersinn legt eine Karte (ebenso von außen) dazu. Hierbei ist zu beachten falls ein bestimmtes Symbol auf der Karte ist muss diese verdeckt in die Mitte gelegt werden. Wenn jeder eine Karte gespielt hat, werden evtl. verdeckte Karten aufgedeckt und geschaut wer die höchste Karte ausgespielt hat und dieser Spieler bekommt dann den Stich. Falls mehrere Blinde Hühner im Stich sind muss der Spieler auch eine Strafkarte mit weiteren Minuspunkten aufnehmen. Wiederum falls im Stich nur genau eine Schweinezahlenkarte ist darf der Spieler sich eine der 3 Belohnungskarten (3 Pluspunkte) nehmen und den darauf abgebildeten sofortigen Vorteil einmal nutzen.

Im Anschluss spielt der Spieler, der den Stich genommen hat wieder eine Karten von Außen in die Mitte aus und die anderen folgen im Uhrzeigersinn. Wenn alle Stiche genommen sind folgt eine Wertung. Wobei beim letzten Stich zu beachten ist, falls das Schwein mit der 0 und die höchste Zahlenkarte, die 49, gespielt wurden dann nimmt die 0 den Stich und nicht die 49. Dies gilt aber nur für den letzten Stich. Den letzten Stich zu bekommen ist zudem sehr wichtig, da man bei der Wertung eine Vorteil nutzen kann und so einige Minuspunkte für einen selber nicht zählen.

Die Wertung

Alle Blinden Hühner in den Stichen zählen -1 Punkt. Strafkarten zählen die Minuspunkte, die auf den Karten angegeben sind. Belohnungskarten zählen je +3 Punkte und jeder Spieler, der keine Blinden Hühner in seinen Stichen genommen hat bekommt ebenso +3 Punkte.

Besonderheit des letzten Stiches:

Der Spieler, der den letzten Stich genommen hat kann bei der Wertung zwischen folgenden Vorteilen wählen.

Entweder seine Blinden Hühner zählen nicht mit bei der Wertung (außer der blinden Hühner aus dem letzten Stich) oder seine Strafkarten werden nicht gezählt.

Falls einer mit der Schweinekarte 0 den letzten Stich genommen hat, darf er sogar ein Ergebnis einer früheren Runde komplett streichen lassen. Dies gilt aber auch nur für diesen Sonderfall. Anschließend beginnt die nächste Runde.

Fazit

Für mich hat dieses Spiel nicht viel mit dem Vorgänger Blindes Huhn zu tun. Das Spielprinzip ist überhaupt nicht ähnlich. Bei diesem Spiel ist durch das geschickte Sortieren der Kartenhand etwas Taktik gefordert aber auch viel Glück gefragt. Wie die anderen die Karten sortieren kann für den eigenen Spielverlauf sehr entscheidend sein.

Bekommt man dann auch noch viele Hohe Karten auf die Hand, kann man nicht verhindern Minuspunkte zu bekommen. Es ist wirklich auch sehr viel Glück in diesem Spiel erforderlich um zu gewinnen. Familien werden hier dennoch viel Spaß dran haben. Es ist schnell erlernt und gut spielbar.

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