TEST // Belratti

Verfasst von Sandra Otterbein am .

TEST // Belratti

Schafft ihr es die Fälschungen zu entdecken, bevor sie im Museum aufgehängt werden? Bei Belratti könnt ihr entweder den Künstler oder den Kunstbanausen in euch entdecken. Spielt zusammen gegen die Ratte Belratti und versucht so viele Fälschungen wie möglich zu entdecken bevor sie ins Museum geschmuggelt werden!

 Das Spiel wurde mir netterweise kostenlos zum Testen zur Verfügung gestellt.

Worum geht es im Spiel

bellratti2Bei Belratti nimmt man entweder die Rolle des Malers oder des Museumsleiters eins. Je nachdem mit wie vielen Spielern man spielt, gibt es verschieden viele Maler und Museumsleiter die pro Runde zusammen spielen. Die Rollen tauschen jedoch nach jeder Runde, sodass man immer wieder seine Rolle wechselt und auch mit anderen Spielern zusammenspielt. Trotzdem spielen alle Spieler übergeordnet zusammen gegen Belratti, den Kunstfälscher. Die Aufgabe der Maler ist deren Gemälde in das Museum hineinzubekommen, während die Museumsleiter die „richtigen“ Bilder auswählen müssen.

Pro Spieler gibt es zwischen 6 und 18 Hand-/Themenkarten (je nach Anzahl der Spieler), auf denen Bilder wie Fußball, eine Angel, eine Feder, o.Ä. zu sehen sind. Weiterhin erhält jeder Spieler eine Rollenkarte, entweder Maler Eule oder Museumsleiter Katz. Nun werden zwei weitere Themenkarten genommen und offen auf den Tisch gelegt. Diese spiegeln das „Thema“ des Museums wieder. Die Museumsleiter fordern im weiteren Spielverlauf zu diesem Thema Bilder von den Malern ein. Die Spieler mit der Rolle Museumsleiter können nun eine Anzahl zwischen 2 und 7 Bildern /Handkarten fordern. Die Maler dürfen sich nun abstimmen, wieviele  „passende“ Karten Sie haben. Gemeinsam müssen sie die geforderte Anzahl an Karten verdeckt hinlegen. Diese werden mit 4 verdeckten Karten vom Nachziehstapel gemischt, sodass die Museumsleiter nicht mehr wissen, welche Karten von den Malern kommen.

Nun ist an an den Museumsleitern die Fälschungen aufzudecken. Dafür überlegen Sie, welche Bilder am besten zu den Themen passen und diskutieren untereinander was die Maler mit den Bilder eventuell assoziiert haben könnten. Wenn beispielsweise 3 Bilder gefordert worden sind, müssten 3 Bilder den Themen zugeordnet worden sein und 4 Karten müssten übrig bleiben. Nun sind die Maler dran und klären auf. Pro richtig geratenem Bild gibt es einen Punkt für Katz und Eule, pro falsch geratenem Bild einen Punkt für Belratti. Nun geht es in die nächste Runde. Dafür geben die Spieler Ihre Rollenkarte im Uhrzeigersinn an den Nachbarn weiter und die nächste Runde beginnt.

Wenn es mal etwas harkt, gibt es 4 Hilfekarten, die entweder von den Museumsleitern oder von den Malern gespielt werden dürfen. Eine Hilfekarte für die Maler ist die geforderte Anzahl an Bildkarten verändern, sodass die Maler einen mehr (gut, wenn man viele passende Karten hat) oder einen weniger (wenn man mal keine gute Hand hat) spielen müssen. Eine weitere Hilfskarte ist die Karte, mit denen ein Maler 6 seiner Handkarten tauschen kann.
Die Museumsleiter können einmal die Karte zum Thementausch spielen. Hier wird eine oder beide Themenkarten getauscht. Die andere Hilfskarte können die Museumsleiter bei der Auswahl der Gemälde nutzen. Hier dürfen sie einmal die Maler bei einer beliebigen Bildkarte fragen, ob diese von den Malern gelegt wurde. Diese müssen mit Ja oder Nein antworten.
Sind die Hilfekarten erst einmal genutzt, kann man sie nur wieder zurückbekommen, wenn man ein „perfektes Spiel“ spielt. Heißt, die Museumsleiter fordern beispielsweise 4 Bilder und ordnen die richtigen 4 Bilder auch wieder den Themen zu. Die Hilfskarten zeigen auf der Rückseite Zahlen von 3-6, diese Zahl muss identisch mit den geforderten Karten sein.

Sobald Belratti 6 oder mehr Karten/Punkte auf seinem Stapel hat, ist das Spiel vorbei und die Punkte werden ausgewertet. Gewonnen habt ihr, wenn ihr mehr als 15 Gemälde richtig erraten habt.

Spielmaterial

Die Karten werden in einer kleinen, handlichen Box aufbewahrt. Diese ist nicht weiter auffällig. Die insgesamt 180 Spielkarten liegen ohne Sortiersystem/Abtrennung im Kasten.Die Karten sind eher klein. Die Rollenkarten sind schön gestaltet, die den Bild-/Themenkarten sind nicht weiter auffällig gestaltet. Die Anleitung hat sehr viel Text und ist, für die Einfachheit des Spieles, recht kompliziert geschrieben. Was gut hilft sind die vielen Grafiken vom Spielaufbau, und der Kartenbeschreibung (was sind Themenkarten, was Charakterkarten, etc.).

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meine meinung sandra

Ich muss zugeben, zunächst war ich etwas kritisch. Verpackung und Spielkarten wirkten nicht direkt ansprechend. Dann auch noch die kompliziert geschriebene Anleitung. Ob das was wird? Auf alle Fälle! Wir spielten das Spiel zu viert und fanden schnell in das Spiel rein. Anstatt lange die Anleitung zu studieren legten wir einfach los und schon nach kurzer Zeit kamen wir in den „Flow“:

„Was haben sich die anderen denn nur bei diesem Bild gedacht?“ „Nein nein nein, das kann nicht sein, nimm lieber das andere Bild!“
Ich mag das Spiel für kurze Intermezzi, wenn man auf’s Essen wartet, oder auf weitere Gäste. Sehr gefällt mir, dass man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann, bzw. sogar muss. So ist es für jung und alt geeignet und bringt einen Heidenspaß, wenn man erfährt, warum die Mitspieler genau das eine Bild zu dem Thema gewählt haben. Das Spiel regt die grauen Zellen mit einer ordentlichen Portion Spaß an. Die Runden sind kurzweilig und durch die Rollenwechsel auch abwechslungsreich. Das Spiel kann man mit 3-7 Personen spielen. Wir haben es mit 4 Spielern ausprobiert und ich glaube um so mehr mitspielen, desto lustiger ist das Spiel.

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belratti wertung

Bilder vom Spiel

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Tags: Kartenspiel, Kooperativ, Deduktion

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