Angespielt: NEOM – Erbaue die Stadt der Zukunft

Geschrieben von Daniel Krause.

„NEOM“ ist ein sehr intuitiv zu spielendes Spiel. Das aus 7 Wonder bekannte Ziehen und Weitergeben funktioniert hier hervorragend. Das Spiel läuft mit diesem Ansatz selbst zu fünft angenehm flüssig. Jeder Spieler hat Spaß, denn nach und nach entsteht eine immer größere Stadt. Diese sollte gut geplant sein, damit die guten Plättchen sinnvoll eingebaut werden können.

Doch es kann nicht die ganze Zeit nur vor sich her gebaut werden, denn die zuvor noch gar nicht erwähnten Katastrophen, bringen zusätzliche Dynamik in das Spiel. Der Spieler, der diese ausspielt, ist davon nicht betroffen. Alle anderen müssen eventuell Gebäude abreißen, können diese aber durch Polizei und Feuerwehren schützen.

Nach er ersten Partie fangen die Spieler dann an, etwas gezielter Plättchen auszuwählen, die vielleicht dem Mitspieler besonders gut passen würden. Wenn ein Spieler schon etwas abwerfen will, dann wenigstens ein Plättchen, dass andere Spieler gerne nutzen würden. Auch das bringt etwas mehr Interaktion.

Zudem gibt es verschiedene Taktiken, die angewendet werden können. Es gibt viele Wege, Punkte zu sammeln. Wer zum Beispiel vornehmlich auf Geld geht und zum einen viel zum Verkaufen anbietet und zum anderen viele Gebäude mit Einkommen baut, kann sich schnell zum Dagobert Duck der Runde mausern. Es ist ebenfalls lohnend, besonders große Wohngebiete hochzuziehen, oder viele Plättchen mit Siegpunktbedingungen zu erfüllen. Wer mag kann versuchen bei allem ein bisschen zu erlangen.

So oder so gibt es viele Gründe NEOM in diesem Herbst und Winter auf den Tisch zu bringen. Es spielt sich schnell, ist eingängig und trotzdem fordernd. Das trifft genau meinen Geschmack, zumal ich auch Städtebauspiele seit meiner ersten Partie „Sim City“ liebe. Wer ein ähnliches Anforderungsprofil hat sollte sich das Spiel unbedingt anschauen!

Bilder zum Spiel

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