Test: Labyrinth Paths of Destiny

Geschrieben von Sonja Karschau.

Die Spieler setzen also Ihre Aktionspunkte ein, um das Labyrinth zu bauen, sich selber durch das Labyrinth zu bewegen,den anderen Spielern den Weg zum Mittelteil/Ausgang zu erschweren durch z.B. setzen der Fallenmarker oder durch die Bewegung des Golem.Weiterhin durch Ereigniskarten bestimmte Einschränkungen ins Spiel zu bringen oder einfach andere Spieler anzugreifen und somit zu schwächen . Wiederum versuchen alle zeitgleich Ihren Charakter auf dem schnellsten Weg erst zu einem Schlüssel (wobei man den Schlüssel auf dem Schlüsselfeld direkt vor seinem Startfeld nicht nehmen darf) und dann zum Mittelteil zu bewegen und somit zu gewinnen. Aber jederzeit ist Vorsicht geboten, da alle Spieler dasselbe Ziel verfolgen und jeder neue Korridor, den man betritt, erst untersucht werden muss und ggf. Proben durchgeführt werden wodurch man Lebensmarker verlieren kann.

Verlorene Lebensmarker werden auf die inaktive Seite dreht. Sobald alle vier inaktiv sind stirbt dein Charakter und du musst wieder zurück zum Startfeld und von Neuem beginnen. Es gibt 4 Proben im Spiel. Sprungproben wenn man für 1AP den riskanten Sprung wählt. Golemproben, Kampfproben oder Proben durch Fallen. Bei jeder dieser Proben muss man würfeln ( wie oft und welche Augenzahl erreicht werden muss, ist bei jeder Probe unterschiedlich) um sie zu bestehen. Durch verlorenen Proben kann man nicht nur Lebensmarker verlieren sondern auch evtl. Benommenheitsmarker erhalten. Falls der eigene Charakter welche vor sich liegen hat muss man solange die Aktion Erholung wählen bis diese alle abgelegt worden sind. Vorher ist es nicht möglich andere Aktionen zu wählen und auszuführen auch nicht die für 0 AP. Wenn ein Mitspieler den Charakter dann angreift verliert der Charakter jeden Kampf, da man mit Benommenheitsmarkern keinen Kampf gewinnen kann.

Test: Labyrinth Paths of Destiny

Zudem sollte jeder die speziellen Fähigkeiten des eigenen Charakters nicht außer acht lassen.Die Fähigkeiten können jederzeit im eigenen Zug eingesetzt werden, kosten aber evtl. Aktionspunkte (Jeder Fähigkeit ist auf den Charakterkarten beschrieben). Das Einsammeln von Gegenständen kann auch sehr hilfreich sein , da diese besondere Vorteile bringen (daher sollte man dies nicht unterschätzen). Aber jeder Charakter darf nur 2 Gegenstände mit sich führen und muss evtl. einen anderen dann wieder ablegen wenn man einen neuen aufnehmen möchte. Und so entscheiden die Spieler reihum immer aufs neue welche Aktionen Sie mit Ihren 2 Aktionspunkten sie gerade ausführen möchten.

Sieger ist derjenige, der es in seinem Zug schafft als einziger mit einem Schlüssel das Mittelteil zu erreichen ohne das der Golem oder irgendein anderer Charakter drauf steht.

Fazit

Dieses Spiel ist ein sehr abwechslungsreiches Spiel, indem man immer wieder in neue Charaktere schlüpfen kann, die zudem auch ganz unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Dies macht jede Partie zu einem neuen Abenteuer und wird daher nicht so schnell langweilig. Spieler die Interaktion mit Ihren Mitspielern mögen sind in diesem Spiel absolut zu Hause. Ebenso diese, die sehr variable Spielbretter mögen. Man sollte sich aber auf unterschiedliche Spielzeiten gefasst machen, da es unter Umständen lange dauern kann, wenn viele Fallen auf den Wegen liegen. Für Abenteurer eine absolute Kaufempfehlung.

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