Test: First Class von Helmut Ohley

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: First Class von Helmut Ohley

Das Spielende

Am Spielende findet eine letzte Wertung der Bahnstrecke und des Zuges statt, wie in den anderen Wertungsphasen auch. Nun werden noch die Spielende-Karten ausgewertet und das Spiel ist zu Ende. es gewinnt der Spieler mit den meisten Punkten.

Test: First Class von Helmut Ohley

Fazit

Die Fragen, die zum Eingang gestellt wurden, dürften beim lesen des Textes schon zum größten Teil beantwortet sein. Ein Vielspieler Spiel, das fast nur aus Karten besteht, kann das funktionieren? Ja, das geht tatsächlich mehr als gut. “First Class” ist durchaus komplex und das habe ich versucht durch den detaillierten (aber nicht komplett) beschriebenen Ablauf zu belegen. Wie schon bei Russian Railroads, gibt es immer viel mehr Möglichkeiten, als man jemals realisieren kann. Es gibt je nach Modul andere Herausforderungen und abweichende Taktiken. Wer eine Kettenreaktion gut plant und die benötigten Karten erhält, der kann immens viele Punkte einreiben. Umgekehrt müssen die Mitspieler im Auge behalten werden. Taktisch geschieht hier sehr viel und Glück ist kaum vorhanden. Auch wenn man nicht “die” Karte bekommt, die perfekt passt, gibt es immer drei weitere, die einen voranbringen. Die zweit Frage war, ob es ein weiteres Eisenbahn-Spiel benötigt. Die Antwort ist auch hier eindeutig: Wenn es so viel Spaß macht wie First Class und sich angenehm unterscheidet, von den bisherigen, dann auf jeden Fall!

“First Class” ist ganz sicher eines der besten strategischen Vielspieler Spiele dieses Jahres! Das muss man mal gespielt haben, wenn nicht sogar in der Sammlung haben. Voraussetzung ist natürlich, dass man Spaß an Eisenbahn-Spielen hat.

Warum es aus meiner sicht so gut ist? Weil es schnell verstanden ist und die Komplexität so einfach wie möglich vermittelt. Die Optik und das Material sind hervorragend. Der Wiederspielwert ist durch die Module und deren Mischung enorm groß. “First Class” ist trotzdem schnell gespielt. 20 Minuten pro Spieler sind beim zweiten oder dritten Mal realistisch. Das Wichtigste zum Schluss: Es macht einfach Spaß und löst Freude aus, wenn etwas erfolgreich erfüllt wurde und eine “Belohnungs-Kette” anspringt!

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