TEST // FAKE NEWS

TEST // FAKE NEWS

„Eine Studie unter 1000 Frauen enthüllt: Liebeskummer trägt zur anhaltenden Klopapier-Krise bei! Auch dabei erweist sich Essen auf Rädern erneut als extrem systemrelevant!“ Falschmeldungen, Verschwörungstheorien und populistische Parolen – als Partyspiel. Das verspricht FAKE NEWS. Ist das aber auch die Wahrheit?

 

infos zum spiel

FAKE NEWS wurde von uns gekauft. Dies hat keinen Einfluss auf unsere Rezension.
Dies hat keinen Einfluss auf unsere Bewertung!

 

Breaking News!

 

FAKE NEWS vom HUCH!-Verlag ist ein Partyspiel für 4 oder mehr Spieler, die älter als 16 Jahren sein sollten. Jeder Spieler bekommt 6 Karten, der Rest wird als verdeckter Stapel in die Mitte gelegt. Der Startspieler, hier Storyteller genannt, deckt die oberste Karte vom verdeckten Stapel auf. Diese bestimmt das Thema der News, die generiert werden soll.

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Jeder der anderen Spieler wählt eine Karte von seiner Hand aus, die am besten zu dieser News passen könnte. Der Storyteller nimmt diese Karten, mischt sie, und schaut sie sich dann erst an. Dann konstruiert er seine News mithilfe dieser Karten. Während er seine Fake News erzählt, legt er passend dazu die jeweilige Karte aus.

Aber: Eine Karte schafft es nicht in die News, das ist die sogenannte Loser-Karte. Am Ende seiner Fake News legt der Storyteller diese Karte offen aus. Der Spieler, der diese Karte gespielt hat, nimmt sie und sie offen neben sich aus.

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Dann dürfen alle Spieler Handkarten abwerfen, die ihnen nicht gefallen, und alle ziehen wieder auf 6 Handkarten auf. Der Verlierer der Vorrunde macht dann als neuer Storyteller weiter. Das Spiel endet, wenn ein Spieler 5 Loser-Karten ausliegen hat.

 

Sind die Nachrichten das Papier wert, auf dem sie gedruckt sind?

 

FAKE NEWS kommt mit 405 Karten und der Anleitung übersichtlich daher. Die Bildkarten zeigen unterschiedlichste Motive: Von der dämonischen Maske über eine Kuh, die eine mit Kuhfladen übersäte Straße blockiert, bis hin zu blutverschmierten Händen oder einem dösenden Walross reicht das Spektrum. Ähnlich sieht es bei den Textkarten aus: Der Weltuntergangsprophet folgt direkt auf die Furzdecke und die deutsche Autoindustrie.

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Die Karten sind von ordentlicher Qualität, aber nicht herausragend (kein Leinen-Finish oder ähnliches). Die Anleitung besteht aus einem kleinen Faltblatt, in der die schlanken Regeln einfach und verständlich erklärt werden. Der Text im „Regelheft“ ist allerdings recht kindisch gehalten.

Komponenten-Highlight ist überraschenderweise die Box: Sie besteht aus festem Karton und die zahlreichen Karten passen hervorragend hinein. An der Seite wurde ein Abstandhalter aus Pappe eingesetzt, um das Verrutschen der Karten zu verhindern.

Tags: 30 Minuten, Partyspiel, Storytelling, TSD20

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