Test: The Martians – A Story of Civilization

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: The Martians – A Story of Civilization

So funktioniert das Spiel:

Eine Partie besteht aus vier Zyklen (wenn eine Mission nicht etwas anderes besagt). In den vier Zyklen hat jeder Spieler drei Runden. In jeder Runde hat er drei Zeiteinheiten, die er verplanen kann. Diese Zeiteinheiten, werden durch Hunger und/oder Krankheit gerne auch mal dezimiert. Zudem kann der Verlust von Kolonisten dafür sorgen, dass eine ganze Runde verloren geht. Wer sich gut anstellt, kann aber auch neue Kolonisten hinzu verdienen.

Test: The Martians – A Story of Civilization Rezension

Ein Zyklus besteht aus folgenden Phasen:

- Versorgungsphase (findet ab dem zweiten Zyklus statt): Hier wird geschaut, wie die Anforderungssituation in der Kolonie ist.

- Arbeistphase: Hier werden die drei oder vier Runden gespielt. Die Arbeiter werden entsprechend dem verfügbaren Zeitpensum in die einzelnen Bereiche platziert, vorausgesetzt, die Voraussetzungen können erfüllt werden.

- Quatierphase: Nach getaner Arbeit wird geschaut, ob die Kolonisten auch versorgt werden können. Nun werden die Arbeiter krank, unzufrieden, oder sterben.


Test: The Martians – A Story of Civilization Rezension

Fazit:

In dem schon sehr langen Text, bin ich noch auf etliche Aspekte des Spiel gar nicht eingegangen. Das ist sicherlich nicht nötig, denn der grobe Überblick reicht schon aus um zu sehen, dass es hier ein komplexes Geflecht an Möglichkeiten gibt. Es gibt nicht die einen Weg, der zum Ziel führt, aber viele Wege führen zur sicheren Niederlage. Es bestehen so viele Abhängigkeiten und Bedingungen untereinander, dass man als Spieler gut zusammenhalten muss. Ein Trick ist es sich zu spezialisieren. Dann erfüllt jeder eine oder zwei Kernaufgaben, und alle zusammen können wie in einem echten Team viel mehr erreichen. Kompetitiv habe ich es noch nicht ausprobiert. Das liegt nicht daran, dass es nicht reizvoll ist, sondern alleine daran, dass das Kooperative und Solo Spiel so viel Spaß macht.

Zusammen mit der sehr gelungenen Grafik ist das Spiel ein echter Geheimtipp. Alleine die Zeitungsausschnitte in der Anleitung sind schon Thematisch gelungen und ziehen etwas in die Geschichte des Spiels hinein. Wer gerne ein komplexes Mars Workerplacement spielen will, oder auf der Suche nach einem fordernden Solospiel ist, kann bedenkenlos zugreifen.

Das Spiel ist für 1-4 Spieler ab 14 Jahren. Es ist auf deutsch erhältlich.

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