TEST // PERFECT MATCH

TEST // PERFECT MATCH

Seid ihr ein PERFECT MATCH? Seid ihr euch einig, was kitschig und was stilvoll ist? Habt ihr die gleichen Ansichten darüber, was häufig und was selten geputzt werden sollte? Und wie sieht es mit schlechten und guten Geschenken aus? Findet nun heraus, wie gut eure Ansichten passen und beweist bei PERFECT MATCH im Vergleich zu euren Gegenspielern, dass ihr auf einer Wellenlänge liegt.

SCHMIDT war so freundlich, uns ein Exemplar von PERFECT MATCH kostenlos zur Verfügung zu stellen. Dies hat keine Auswirkung auf unsere Wertung!

Wenn alle mal am Rad drehen…

Bei PERFECT MATCH geht es darum, abzuschätzen, wie euer Team einen Begriff einordnet. Den Begriff, um den es geht, sucht sich der Tippgeber anhand einer Karte aus, auf der zwei gegensätzliche Begriffe stehen. Steht auf der Karte zum Beispiel auf der einen Seite HELL und auf der anderen DUNKEL, wäre FLUTLICHT als Begriff sehr gut geeignet, um die Mitspieler dazu zu bringen, den Zeiger auf die maximale Position in Richtung HELL zu lenken bzw. der Begriff HÖHLE, um den Zeiger Richtung DUNKEL zu schwenken. Das Problem ist nur, dass der Zeiger nicht nur nach links oder recht bewegt werden muss, sondern möglichst in die Mitte des Zielbereichs, genau auf die 4! Und wo diese auf dem 180° Bogen liegt, weiß einzig der Tippgeber.

Zu Beginn wird das Feld mit dem Zielbereich zugedeckt und durch Drehen verstellt. Nur der Tippgeber darf hinter die Blende schauen und weiß so als einziger, wo der punkteträchtige Bereich auf dem 180° Bogen liegt. Die Ratenden müssen nun von dem Tippgeber über einen einzigen Begriff auf die passende Position geleitet werden. Ist der Begriff einmal gesagt, darf der Tippgeber weder über Worte noch Gestik noch Mimik mehr kommunizieren. Das eigene Team muss sich untereinander abstimmen, in welchen Bereich auf dem Bogen sich der Begriff am besten einordnen lässt. Hat das Team eine einheitliche Einordnung getroffen, wird der Zeiger auf die entsprechende Position gestellt.

Hat das ratenden Team sich festgelegt, darf das gegnerische Team noch einen Tipp abgeben, ob sich die Mitte der Skala weiter links oder weiter rechts befindet, und kann so als passives Team einen Extrapunkt erhalten. Sind alle Tipps abgegeben, deckt der Tippgeber die Blende der Drehscheibe auf und es wird geschaut, wie viele Punkte es für den Rateversucht gibt. Anschließend ist das andere Team mit dem Raten an der Reihe. Dies geht so lange weiter, bis ein Team 10 Punkte erreicht hat. Sollte es dank Bonuspunkt zum Gleichstand kommen, gibt es ein Stechen.

Wer keine Lust auf einen Wettstreit hat, kann das Spiel auch komplett kooperativ spielen. Dazu werden zu Beginn 7 Karten gezogen, welche anschließend gespielt werden. Erreicht die Gruppe beim Einordnen eines Begriffs volle 4 Punkte, erhält sie jeweils eine weitere Bonuskarte aus dem Stapel. Am Ende kann über eine Liste im Handbuch nachgesehen werden, wie die Gruppe abgeschnitten hat.

Ein hartes Stück Plastik

Das Inlay und die Drehscheibe sind aus festem Kunststoff robust gefertigt, weswegen hier von einer langen Lebensdauer auszugehen ist. Die Marker aus Pappe dürften dagegen eher Probleme machen, da sie beim Weiterreichen zum nächsten Tippgeber sehr schnell umknicken. Zumindest in unseren Runden kam es regelmäßig vor, dass der Wertungsmarker aus Versehen mit der Hand aus der Halterung rausgeschlagen wurde. Die Karten sind von ordentlicher Qualität. Die Gestaltung ist simpel, gleichzeitig aber auch sehr passend.

Die Anleitung ist von relativ kleinem Format, weswegen sie zunächst umfangreicher erscheint, als es das Regelwerk am Ende ist. Alles ist sehr anschaulich und leicht verständlich erklärt und es kann im Grunde direkt losgespielt werden.

Tags: Ratespiel, Partyspiel

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