TEST // FAKTORIA

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Der große König Ludwig möchte eine neue Stadt zu seinen Ehren! Daher ergeht der Aufruf an alle Händler und Baumeister in seinem Königreich, ihm eine einmalige Stadt zu bauen. Den Baumeister der prunkvollsten Stadt wird er als Gemeindevorsteher auf Lebenszeit ernennen. Nehmt die Herausforderung an!

FAKTORIA wurde uns freundlicherweise vom Verlag LUTYGO kostenlos zur Verfügung gestellt. Dieser Umstand hat keinen Einfluss auf die Bewertung.

Mittelalterliche Händler und Baumeister – aufgepasst!

Bauvorbereitung für die Händler und Handwerker:

Zwei bis fünf fleißige HändlerInnen und HandwerkerInnen nehmen die Herausforderung an und versuchen, so viele und prestigeträchtige Gebäude wie möglich zu bauen. Dafür stehen fünf Spielrunden zur Verfügung. Der/die SiegerIn wird am Ende von König Ludwig auf Lebenszeit zum/zur GemeindevorsteherIn ernannt.

Jede/r SpielerIn erhält ein eigenes Spielbrett für Gebäude. In der Tischmitte werden der Hauptspielplan und das Gebäudespielbrett ausgelegt. Die Rohstoffe, die im Spiel gewonnen werden können, werden in das orange und blaue Säckchen verteilt. Die Verteilung erfolgt nach der Tabelle in der Spielanleitung, in der festgelegt ist, wie viele Würfel pro Spielerzahl in die Beutel verteilt werden.

In der Mitte des Spielbrettes befinden sich die Handelskutschen. Aus dem orangenen Säckchen werden acht kleine Würfel gezogen. Vier werden von links nach rechts auf die hintere Reihe der Kutschen verteilt, vier auf die mittlere Reihe der Kutschen. Die beiden Wasserwege neben den Landwegen bleiben vorerst frei. Sie müssen erst später während des Spiels durch den Bau von zwei Häfen freigeschaltet werden. Auf den Wasserwegen werden später die großen Rohstoffwürfel transportiert, die sich im blauen Säckchen befinden.

Die Gebäudeplättchen werden auf das Gebäudespielbrett sortiert. Die Anzahl der Gebäude ergibt sich aus der Tabelle in der Spielanleitung. Sie variiert je nach Spielerzahl.

Vor vier der fünf Runden erhält jede/r SpielerIn die gleiche Unterstützung von König Ludwig, so dass jede/r Spieler/in jede Runde mit den gleichen Voraussetzungen beginnt und ein fairer Wettbewerb herrscht.

Jede/r SpielerIn wählt sich eine Farbe und stellt einen seiner Spielsteine auf die Siegpunktleiste.

Der Wettlauf um den Bau der schönsten Gebäude beginnt!

Der /die StartspielerIn wird ausgelost. Diese/r hat dann die Möglichkeit, drei Aktionen in beliebiger Reihenfolge auszuführen:

  • IMPORT
  • BAUEN
  • PRODUKTION

Beim IMPORT werden mindestens zwei Rohstoffe auf der mittleren Kutsche ausgewählt und auf dem Spielbrett in die bereitstehenden Truhen für die Einkäufe verschoben. Der Inhalt dieser Truhen wird dann von dem/der SpielerIn, der/die an der Reihe ist, versteigert. Das Mindestgebot ist ein Gulden. Wenn alle SpielerInnen geboten und schließlich gepasst haben, erhält derjenige mit dem höchsten Gebot die Rohstoffe. Nicht immer ist derjenige, der die Versteigerung gestartet hat, derjenige, der nach der Versteigerung die Rohstoffe bekommt.

Falls ein anderer Spieler die Rohstoffe ersteigert, muss er einen ersteigerten Rohstoff seiner Wahl an denjenigen abgeben, der die Versteigerung gestartet hat. Wenn die Rohstoffe von demjenigen ersteigert werden, der an der Reihe war, behält er alle Rohstoffe für sich.

Bevor der/die nächste SpielerIn an der Reihe ist, wird die mittlere Kutsche wieder mit Rohstoffwürfeln gefüllt. Diese Rohstoffe werden von den hinteren Kutschen genommen. Die hinteren Kutschen bilden daher den „zukünftigen Markt“. Dabei werden nur so viele Rohstoffwürfel nachgefüllt, wie durch die Versteigerung entfernt wurden. Nicht immer werden alle vorhandenen Rohstoffe in die Truhen für die Einkäufe gezogen und danach versteigert. Daher kann es sein, dass nicht immer alle Würfel neu aufgefüllt werden.

BAUEN Mit den Rohstoffen werden die ausliegenden Gebäude gebaut. Grundsätzlich unterteilen sich die Gebäude in Produktionsstätten (diese produzieren Holz oder Stein) und Gebäude mit Siegpunkten. Jede/r SpielerIn darf nur vier Produktionsstätten bauen. Diese werden auf das jeweils eigene Spielbrett auf die dafür vorgesehenen Felder gelegt. Durch diese Produktionsstätten können nur Holz und Stein hergestellt werden. Eisen und Gold können ausschließlich durch IMPORT beschafft werden.

PRODUKTION Nach dem Bau des Sägewerks und/oder des Steinbruchs produzieren diese pro Runde jeweils 5 Rohstoffe.

EXPORT Zusätzlich zu den drei Hauptaktionen, die in jeder Runde möglich sind, kann immer vor oder nach den Aktionen BAUEN und PRODUKTION (Achtung: nicht während der Aktion IMPORT) die Zusatzaktion EXPORT ausgeübt werden. Beim EXPORT werden Waren verkauft: je fünf Holz oder fünf Steine bringen einen Gulden, ein Eisen bringt einen Gulden und ein Gold bringt fünf Gulden. Da es im gesamten Spiel nur zwei Goldstücke gibt, sind diese sehr rar und werden zum Bau der beiden höchsten Siegpunkt-Gebäude benötigt. Gold zu exportieren ist daher eine eher ungünstige Entscheidung.

Die Aktionen werden nacheinander von jedem/r SpielerIn ausgeführt. Danach beginnt die nächste Runde. Es ist wichtig, darauf zu achten, dass vor den Runden 1-4 jeweils an jede/n SpielerIn die Unterstützung des Königs ausgegeben wird. Vor der 5. Runde gibt es keinen Bonus.

Nach der fünften Runde endet das Spiel. Der/die SpielerIn mit den meisten Siegpunkten gewinnt.

SPIELMATERIAL

Das Spielmaterial ist hochwertig und graphisch sehr schön gestaltet. Die einzelnen Aktionen sind auf den Spielbrettern der SpielerInnen sehr gut erkennbar und bieten nach Beendigung einer Aktion die Möglichkeit, diese Aktion als erledigt zu kennzeichnen, so dass jede Aktion nur einmal genutzt wird. Auf dem Hauptspielplan sind die Unterschiede zwischen den Landwegen und den Wasserwegen gut zu erkennen. Auch die Illustrierung der Unterstützung des Königs, die gleichzeitig der Rundenanzeiger ist, ist sehr schön dargestellt.Die Rohstoffwürfel sind aus Holz, die beiden Säckchen aus Stoff. Die Gebäudekarten und die Gulden bestehen aus fester Pappe, die sich gut zum Spielen nutzen lässt.

Die Spielanleitung hat insgesamt 19 Seiten und ist reich bebildert. Sie schildert die einzelnen Aktionsmöglichkeiten und den Spielaufbau sehr detailliert, Vieles wird auch oft wiederholt. Sehr gelungen ist in der Anleitung die letzte Seite, auf der unter der Überschrift „Wichtig zu wissen“ noch einmal alle Dinge zusammengefasst sind, die man während des Spielverlaufs gerne vergisst. Auch werden hier Unklarheiten beseitigt, so dass das Regelwerk tatsächlich keine offenen Fragen bereit hält.

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Tags: 2-5 Spieler, Städtebau, Mittelalter, Familienspiel

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