TEST // PAPER TALES - DIE TORE DER UNTERWELT

TEST // PAPER TALES - DIE TORE DER UNTERWELT

Alchemisten und Totenbeschwörer haben die Grenzen des erlaubten Wissens übertreten und kommen den Toren der Unterwelt immer näher. Soll riskiert werden, das zu wecken, was dahinter schlummert…?

PAPER TALES – DIE TORE DER UNTERWELT wurde uns von Pegasus Spiele kostenlos für eine Rezension zur Verfügung gestellt. Dies hatte keinen Einfluss auf unsere Wertung.

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Die Vielfalt wächst / Einer kämpft gegen alle

Das Grundspiel PAPER TALES wurde im August bereits auf unserer Website vorgestellt und rezensiert – siehe hier. Die dazu erschienene Erweiterung DIE TORE DER UNTERWELT erweitert den Kartensatz aus dem Grundspiel. Es kommen hinzu: neue Einheiten, neue Gebäude sowie Material für die 6. und 7. SpielerInnen. Der Kartensatz aus dem Grundspiel wird erweitert, ohne neue Regel einzuführen. Die Einheiten werden dem bisherigen Deck beigemischt und beim Spielstart erhalten alle SpielerInnen einen gleichen Satz aus 6 der nun 11 verfügbaren Gebäudekarten. Das Abenteuer kann jetzt wie gewohnt starten!

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Die neuen Gebäude und Einheiten basieren auf der bekannten Ikonographie des Grundspieles und sind selbsterklärend. Die neuen Karten machen das Spiel nicht komplexer. Größte Neuerung ist der umfangreiche Solo-Modus. Im Kampf gegen den Fürsten der Unterwelt begibt sich ein Abenteurer in die Nekropolis, um mit seinen Einheiten die dort lauernden Gefahren abzuwenden. Im Wettkampf um Legendenpunkte läuft das Spiel grundsätzlich ebenso wie gegen einen menschlichen Mitstreiter ab. Die Schwierigkeit ist variabel und kann durch den Spielaufbau angepasst werden. Das Regelwerk erläutert simpel, knackig und sehr übersichtlich den neuen Modus.


Sowohl Neulinge als auch Paper-Tales-Liebhaber machen mit dieser Erweiterung nichts falsch. Durch mehr Karten steigt die Variabilität, ohne das Spiel komplexer zu machen. Alle Elemente lassen sich ohne Probleme im Grundspiel integrieren. Durch die Auswahl der verschiedenen Gebäude am Spielstart wird das Spiel etwas abwechslungsreicher. Durch das Material für bis zu 7 SpielerInnen lässt sich Paper Tales nun auch mit einer größeren Gruppe auf den Tisch bringen. Auch in großer Gruppe bleibt das Spiel schnell und ohne große Downtime – ein Strategiekartenspiel für größere Runden: Daumen hoch.

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Der Solomodus eignet sich hervorragend, um das Spiel kennenzulernen. Der Kampf gegen den Fürsten der Unterwelt ist authentisch und gelungen. Das Spiel spielt sich im Solomodus wie gegen menschliche Mitstreiter. Wollt ihr euch Paper Tales zulegen oder habt ihr bereits das Grundspiel zu Hause, investiert zusätzliche Euros in diese Erweiterung. Mehr von allem ohne das Regelwerk zu verändern, ist für mich Grund genug zu sagen: Pflichterweiterung!

 

 

Bilder zum Spiel

Tags: 1-7 Spieler, Kartenspiel, Strategie

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