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TEST // Nusfjord: Schollendeck

TEST // Nusfjord: Schollendeck

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Inmitten der Lofoten gibt es ein kleines Fischerdörfchen mit dem wohlklingendem Namen Nusfjord, dem Uwe Rosenberg mit dem gleichnamigen Arbeiter-Einsetz-Spiel anno 2017 ein Denkmal setzte. Als Unternehmer gelang es uns schon hier, mit ausgebauter Flotte großen Fang zu machen und aus dem beschaulichen Flecken Erde durch fleißiges Häuslebauen eine florierende Hafenstadt zu machen. Mit der ersten Erweiterungen Schollen-Deck kehren die 1-5 SpielerInnen ab 12 Jahren nun dorthin zurück und können Nusfjord mit weiteren Gebäudekarten zu noch mehr Aufschwung verhelfen.

Was genau ihr in den 20 Minuten pro SpielerIn erleben könnt, erfahrt ihr in unserer Rezension, welche auf einem Testexemplar basiert, das uns Lookout Spiele dankenswerter Weise zur Verfügung gestellt hat.

Worum geht es im Spiel

Die Erweiterung bringt keinerlei neue Regeln oder Mechaniken ein und somit möchte ich an dieser Stelle auf die Ausführungen zum Grundspiel verweisen. Segelt mit eurem Kutter einfach in dieses Gewässer und ihr erfahrt dort alles Weitere zum Ablauf einer Partie von Nusfjord.

Der Stoff, aus dem die Segel sind

Als ich meinen Fang an Land zog, begutachtete ich zunächst seine blaue Schachtel. Nichts Besonderes, aber der Aufdruck vermittelt eine passende Stimmung des norwegischen Hafentreibens. Volle Neugier öffnete ich die Box, in der vor allem viel Luft enthalten ist. Nichtsdestotrotz lässt sie sich gut in der Schachtel des Grundspiels verstauen. Dem Kapitän sei Dank ist das, was einem ins Auge springt, aber von besonderem Wert. Wie ein Piratenschatz funkeln einen die leuchtenden 1er-Goldmünzen an, deren Prägung eigens für Nusfjord entworfen wurde und mit einem obligatorischen Schiffsanker aufwartet. Sie sehen damit wirklich bombastisch aus und ersetzen die 1er-Pappmünzen aus dem Grundspiel. Daneben wirken die 45 Karten eher blass und gehen fast schon baden. Das eigentliche Schollen-Deck umfasst 44 neue Gebäudekarten sowie 1 neuen Ältesten in Person der Architektin. Leider fehlen bei den Gebäudekarten wieder passende Illustrationen, welche man von anderen Titeln des Autors kennt und schätzt. Das ist ärgerlich, aber immerhin stringent, da bereits das Grundspiel damit geizte. Ansonsten sind alle Karten auf recht stabilem Karton gedruckt und die Symbolik und Kartentexte sind wieder eindeutig und gut lesbar.

Wem doch einmal ein Fragezeichen über dem Matrosenschädel aufkommen sollte, kann im beigefügten Glossar nachschlagen. Da dieses alphabetisch geordnet ist, sollte man die Antwort schnell finden. Wir hatten bislang aber wenig Bedarf dazu, da die Kartentexte wie bei Uwe Rosenberg üblich hervorragend ausgeklügelt wurden. Mehr gibt’s zum Spielmaterial des Schollen-Decks an dieser Stelle auch nicht zu sagen, daher kommen wir gleich zur alles entscheidenden Frage.

Tags: Solospiel, Wirtschaftsspiel, Worker Placement, 1-5 Spieler, Erweiterung

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