The Arrival von Martin Wallace

Geschrieben von Daniel Krause.

The Arrival von Martin Wallace, Test, Rezension, Spiel, Brettspiel
Wir hatten die Möglichkeit “The Arrival” von Martin Wallace lange vor dem Erscheinen auf der Spiel 2016 zu spielen. Da wir es vor einem Spieltreffen in Mönchengladbach erhalten haben, konnten wir es dort dann ausgiebig testen und viele Meinungen sammeln.

The Arrival von Martin Wallace, Test, Rezension, Spiel, Brettspiel

2016 ist Martin Wallace aktiv wie schon lange nicht mehr. Es scheint so, als sei der Spielautor befreit von der Last des eigenen Verlages und den damit verbundenen Verpflichtungen. Drei Spiele (von denen wir aktuell wissen) sind es, die er dieses Jahr auf den Markt bringt. Via Nebula ist bei den Space Cowboys bereits erschienen und darf sicher als gelungen bezeichnet werden. Hit Z Road klingt sehr interessant und ist sehr modern geworden. Beide Spiele bei den Space Cowboys sind optisch absolut optimiert.

Bei “The Arrival”, hat man das Gefühl wieder ein “typisches” Martin Wallace Spiel auf den Tisch zu haben. Es erinnert mit der Farbgebung und Grafik sehr an ältere Titel wie “Rise of Empires” oder “Automobile”. Da ist gar nicht negativ gemeint, denn es muss auch berücksichtigt werden, dass es das erste Spiel ist, dass der Verlag “Game´s Up - Board Game Heroes” heraus bringt. Da gibt es sicherlich keinen finanziellen Spielraum um tausende Euros für eine bessere Optik auszugeben.

Wir müssen auch anmerken, dass wir eine Vorabversion getestet haben, die vom Material und Spielfeld nicht final fertig ist. Bei einem Computerspiel würde man von einer optischen Beta-Version sprechen. Das Regelwerk hingegen ist final, optimal geschrieben und verständlich. Spielerisch ist das Spiel also zum Testzeitpunkt dass Spiel, was es am Ende sein wird.

Das ist die Geschichte zum Spiel:

In einer längst vergessenen Zeit herrschen die sagenhaften und grausamen Fomori über Érin, die grüne Insel. Sie huldigen ihrem König Balor, der von einer düsteren Insel im Norden die Menschen Érins mit eiserner Hand knechtet. Alte Wege und Reste vergangener Siedlungen übersähen das Antlitz der Insel, die viele Generationen später Irland heißen wird. Vier mächtige Stämme erreichen die Insel und trachten danach, dauerhaft Fuß zu fassen. Doch das ruft die Fomori auf den Plan…

Wer wird letztlich die Oberhand behalten und die Geschicke der Insel für die nächsten Jahrhunderte lenken?

The Arrival von Martin Wallace, Test, Rezension, Spiel, Brettspiel

Das Spielmaterial:

- 68 Bauscheiben (17 je Spielfarbe)
- 8 Blocker
- 4 Stammeskarten
- 1 Startspielerkarte
- 4 Übersichtskarten (2x deutsch, 2x englisch)
- 1 Rundenstein
- 4 Burgen Balors
- 50 Fomori (drei verschiedene Stärken)
- 20 Schwerter
- 12 Schilde
- 30 Taktikplättchen
- 54 Ertragskarten


Der Spielaufbau:

Jeder Spieler nimmt sich eine Stammeskarte, zwei Blocker und die Bauscheiben der entsprechenden Farbe. Jeder Mitspieler legt einen seiner Bauscheiben auf die Siegpunktleiste und eine auf die Korruptionsleiste. Drei Bauscheiben werden vor dem Spieler ausgelegt, der Rest wird als Vorrat bei Seite gelegt. Die Ertragskarten werden in drei gleich hohe Stapel bereit gelegt. Sechs Taktikplättchen werden offen ausgelegt, der Rest als Nachziehstapel zentral platziert. Die Schwerter, Schilde, Fomori bilden ebenfalls einen zentralen Nachziehstapel.

Nun platziert jeder eine Bausscheibe auf dem Spielfeld, dort wo Häfen sind. Das Spiel kann beginnen.


So funktioniert das Spiel:

Der Startspieler zieht eine Ertragskarte und legt sie verdeckt vor sich ab. Danach folgen die Spieler im Uhrzeigersinn, bis jeder Spieler vier Karten gezogen hat. Nun werden die ersten zwei Karten aufgedeckt und jeder Spieler blockt eine der drei Zeilen. Dann wird die dritte Karte umgedreht und die zweite Reihe geblockt mit dem Blocker. Nun kann die vierte Karte um gedreht werden und die Spieler bekommen in Spielreihenfolge ihren Bonus der nicht geblockten Zeile. Der Ertrag besteht aus Schilden, Schwertern, Siegpunkten,Bauscheiben, Taktikplättchen oder eben Fimori Plättchen inklusive Korruptionspunkten. Anschließend werden die vier Karte auf den Ablagestapel gelegt. Es folgt die Aktionsphase.