TEST // Franchise

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Als die Pfeffersäcke das große Geld machten, war von Franchising noch nicht einmal am fernen Horizont etwas zu erahnen. Die Geschäftsleute der Hanse gingen in ihrer Blütezeit dem direkten Handel nach und dienten Spieleautor Christwart Conrad als Inspiration zu einem seiner erfolgreichsten Werke. Rund 20 Jahre später nahm sich der Autor noch einmal die Regeln zu seinem „Pfeffersäcke“ vor, peppte diese ein wenig auf und steckte sie in einen „Franchise“-Rahmen.

Queen Games hat uns freundlicherweise ein Exemplar von „Franchise“ zur Verfügung gestellt, damit wir uns ins Rennen um das erfolgreichste Franchise im Spiel stürzen konnten.

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Vom Ein-Mann-Unternehmen zum Big Player

Ziel bei „Franchise“ ist es, durch strategische Platzierung seiner Filialen möglichst viele Punkte am Ende des Spiels zu holen. Punkte gibt es während des Spiels über zwei unterschiedliche Auswertungen. Zum einen für Städte, zum anderen für ganze Regionen. Zum Schluss werden weitere Punkte für Kleinstädte, Geld und ungenutzte Bonusplättchen vergeben. Der Spielplan ist in insgesamt 10 Regionen unterteilt, in denen eine unterschiedliche Anzahl von mehr oder weniger großen Städten vorhanden sind. In der Größe unterscheiden die Städte durch den vorhandenen Platz für Filialen. Pro Stadt können sich 2-8 Filialen niederlassen. Ist ein Stadtfeld voll, wird direkt ausgewertet und die Punkte werden vergeben, woraufhin die Spieler ihren Marker auf der Punkteleiste rund um das Spielfeld weiterbewegen. Sobald eine Region abgeschlossen ist, gibt es nach der Auswertung weitere Punkte, die je nach Präsenz in dem Gebiet unterschiedlich ausfallen.

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Für Kleinstädte gibt es während des Spiels keine Punkte. Sie haben allerdings eine Bedeutung für die Verbindung zu den Städten, da nur in Städten, die an eine Stadt oder Kleinstadt mit Filiale angrenzen, eine Filiale eröffnet werden darf. Zudem ist zu beachten, dass die Strecken zwischen den Städten unterschiedlich teuer sind und für die Eröffnung einer Filiale in einer neuen Stadt die Kosten für die Verbindung zwischen den Städten gezahlt werden müssen.

Frisches Geld gibt es jeweils zu Beginn der Runde für alle Städte, in denen eine eigene Filiale steht und noch Felder frei sind. Dafür werden alle freien Stadtfelder mit eigener Präsenz vor Ort zusammengezählt und nach einer Einkommenstabelle gibt es dann frisches Geld. Dies kann dann gleich direkt wieder ausgegeben werden. So darf eine neue Stadt erschlossen und beliebig in Städten mit einer Filiale eine weitere Filiale errichtet werden. Vorausgesetzt natürlich, es ist genügend Geld in der Firmenkasse, um die Kosten für die Strecke und 1$ für jede weitere Filiale zahlen zu können. Wer mal knapp bei Kasse ist, kann für ein Bonusplättchen 10$ in die Kasse spülen, muss das Plättchen anschließend aber ablegen. Alternativ kann ein Plättchen auch dafür genutzt werden, eine Filiale ohne weitere Kosten zu errichten oder eine zweite Stadt in seiner Runde zu erschließen.

Gespielt wird in Runden mit 5 Phasen, wobei jeder Spieler zunächst seine Runde komplett durchspielt, bevor der nächste Spieler an der Reihe ist. Als erstes wird frisches Geld in die Kasse gespült, danach darf einmal in eine benachbarte Stadt expandiert werden. Anschließend besteht die Möglichkeit, durch das Errichten weiterer Filialen seinen Marktanteil zu vergrößern, bevor die Filialeröffnung in der Stadt, in die zuvor expandiert wurde, stattfindet. Abschließend werden noch Stadt- und/oder Regionenwertungen durchgeführt, falls die maximale Anzahl an Feldern besetzt wurden. Zu Ende ist das Spiel, wenn so viele Regionen gewertet wurden, dass ein Regionenplättchen auf eine der rot umrandeten Ablageflächen gelegt wird. Danach kommt es noch zur Schlusswertung und der Pfeffersack mit dem größten Franchise hat gewonnen.

Tags: Strategie, Wirtschaftsspiel, 2-5 Spieler, Area Control

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