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TEST // Lincoln

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„Lincoln“ hat mich echt überrascht. Ich mag Spiele, in denen gekämpft wird und das am liebsten zu zweit. „Lincoln“ bietet genau das und lässt das Geschehen des Amerikanischen Bürgerkriegs gut nachvollziehen. Besonders gut gefällt mir, dass sich beide Seiten anders spielen. Der Union-Spieler muss offensiv spielen und Erfolge einheimsen, weil er bereits vor dem ersten Mal Mischen des Ablagestapels verlieren kann. Er steht unter Druck, Erfolge zu feiern. Der Konföderierte Spieler hingegen kann versuchen mit einem Geniestreich Washington einzunehmen und zu gewinnen, oder die Europäer mit in den Krieg ziehen. Doch wer diese Seite spielt, fühlt sich an die Wand gedrängt an. Es gibt viel mehr Städte, die es zu verteidigen gilt. Weitere Wege und dann auch noch die kleinere Kartenhand. Dafür gibt es nicht den Druck unbedingt an einem gewissen Punkt ein Ziel erreichen zu müssen

Es kann immer wieder taktische Züge geben, die das Geschehen für einen Moment auf den Kopf stellen. Dankbar kann man auch für die Bedingung sein, dass das Spiel endet, sobald der Unionsspieler das dritte Mal das Kartendeck durchgespielt hat. Doch auch dann muss er mindestens 12 Punkte auf seinem Konto stehen haben, um zu gewinnen.

Mir macht das Spiel richtig Spaß und wer mal ein anderes „Martin Wallace“-Spiel ausprobieren will oder generell konfrontative Spiele mag, sollte sich es unbedingt mal anschauen! Ich werde noch ein paar Partien wagen und vermute hier ein Geheimtipp für 2018! Voraussetzung ist, dass ein Spieler gut Englisch lesen kann um die Regeln zu verstehen.

Wertung

Wertung: Lincoln – Eine Neuheit von Martin Wallace

Bilder zum Spiel

Tags: Area Control, 2 Spieler, Handmanagement, Amerikanischer Bürgerkrieg

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