Test: Wiener Walzer von Piatnik

Geschrieben von Daniel Krause.

Bewertung: 4 / 5

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Test, Rezension: Wiener Walzer von Piatnik, Reiner Knizia
Das Spiel „Wiener Walzer“ von Piatnik ist erschienen. In der Anleitung heißt es so schön:“ Österreich lädt zum Ball – und die Gäste kommen aus ganz Europa“. Die Gäste sind wir – also die Spieler und es kann sich lohnen der Einladung zu folgen. Wir erklären im Test gerne warum.

Bei „Wiener Walzer“ handelt sich um ein mehr oder weniger schnelles Spiel für zwei bis fünf Spieler. Es ist ab acht Jahren geeignet. Die Spieler übernehmen jeweils die Rolle einer der geladenen Nationen. Dann geht es auch schon ab in den Ballsaal.

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So funktioniert das Spiel:
Die Spieler nehmen sich einen Stapel der gewünschten Farben an Tänzer-Plättchen, mischen es und legen es vor sich ab. Es sind verschiedene Frauen und Männer. Jeder Tänzer hat einen unterschiedlichen Wert, der deren Tanzqualität angibt.

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Danach wird das Spielfeld bereit gelegt. Entsprechend der Spieler Anzahl wird der Ballsaal mit neutralen Tänzern und dem Buffet gefüllt. Nachdem alle Felder belegt sind startet das Spiel.

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Derjenige, der als letztes einen Walzer getanzt hat, ist Startspieler. Nun wird ein Plättchen vom eigenen Stapel gezogen und auf das Feld gelegt. Von dem Feld, auf das der Tänzer gelegt werden soll, wird die das Buffet-Plättchen genommen und vor sich abgelegt. Ist ein Tänzer komplett umschlossen (von vier Seiten), so darf er einen angrenzenden Partner zum Tanz bitten. Um so stärker die Tänzer sind um so besser ist der Tanz und entsprechend gibt es dann Punkte. Die Zahlenwerte werden addiert und beide beteiligten bekommen die Punkte. Wichtig ist, dass nur Mann und Frau zusammen tanzen dürfen. Ist diese Bedingung nicht erfüllt, verfällt der Tanz.

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Für die Buffet-Plättchen gibt es für jedes Set (fünf verschiedene) am Ende des Spiels fünf Punkte. Das heißt, zum einen müssen die Tänzer ideal platziert werden und auch die richtigen Plättchen eingesammelt werden.

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Wer mag, kann eine Variante spielen, in der noch Karten mit Aktionen zufällig gezogen und ausgeführt werden. Diese erhöhen dann den Zufall im Spiel-

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Fazit:
Ich gebe es zu, ich habe ein leichtes Familienspiel erwartet. Doch tatsächlich schafft es das Spiel trotz der leichten Regeln eine gute Prise Taktik in das Spiel zu bringen. Wiener Walzer sollte nicht mit Grüblern gespielt werden, denn diese können die Spielzeit ganz schön in die Länge ziehen. Soll noch ein Set komplettiert werden? Oder doch besser ein Tanz, der viele Punkte bringt gemacht werden? Ein tolles Spiel, das überraschend gut ist! Für knapp 20 € kann man hier nichts falsch machen.



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