Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Geschrieben von Daniel Krause.

Bewertung: 4 / 5

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Rezension Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im TestIm Spiel Piratoons, eifern die Spieler um Ruhm und Rum. Es muss das prächtigste Schiff mit der besten Besatzung ausgestattet werden. Zwei bis vier Spieler plündern dabei eine Schatzkiste nach der anderen. Seeleute werden ausgeschickt um die Beute zu sichern. Zudem wird gefeilscht, was das Zeug hält.

So funktioniert das Spiel: Jeder Spieler hat zum Beginn des Spiels fünf Seeleute und drei Dublonen. Zudem ein Bug- und Heckteil eines Schiffes. In der Mitte des Tisches wird eine „Schatztruhe“ präpariert. In sie werden sechs Anbauteile und drei Schiffsteile verdeckt platziert. Anschließend kommt der „Deckel“ auf die „Truhe“. Der Startspieler dreht die Kiste, nimmt den Deckel weg und dreht die Sanduhr um. Das Plündern startet augenblicklich.

Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Nun platzieren alle Spieler gleichzeitig (nur mit einer Hand) nacheinander ihre fünf Seeleute auf den verschiedenen Teilen und können gerne mehrere Seeleute auf ein Teil legen. Die Mehrheit gewinnt. Es ist weder erlaubt seine Seeleute nach dem platzieren noch einmal zu berühren, zurückzunehmen, oder zu verschieben. Wer zum Beispiel Seeleute aufeinander stapelt und es fällt einer runter, dann gilt dieser nicht. Wer das übrigens mit gegnerischen Figuren macht ist für die Runde komplett raus und muss sich dafür bedanken, nicht über die Planken gejagt worden zu sein.

Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Nach dem Platzieren, wird die Beute aufgeteilt. Wer sich begabtes Personal besorgt hat, muss dieses mit Dublonen bezahlen. Schiffsteile werden in dem Schiff eingefügt und dürfen hinterher auch noch verschoben werden.

Nun werden alle nicht verteilten Beutestücke über Bord geworfen. Alles was aus den vorherigen Runden übrig ist steht nun zur Versteigerung an. Jeder bietet versteckt in der Handfläche Dublonen auf die Beutestücke. Es kann auch nichts geboten werden. Die erstandenen Stücke können dann gleich platziert werden.

Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Um zu gewinnen, gilt es möglichst Sets einzusammeln. Wer drei gleiche Flaggen, drei gleiche Besatzungsmitglieder oder sonstige drei gleiche Symbole hat, bekommt am Ende viele Punkte. Unbesetzte Kajüten, Bullaugen und Schießscharten hingegen bringen negative Punkte. Drei unterschiedliche Objekte sind ebenfalls ein Set, bringen aber weniger Punkte.

Piratoons vom Heidelberger Spieleverlag im Test

Fazit: Das Spiel sieht wunderbar aus und als Spieler wird man gleich in die skurrile Piratenwelt versetzt. Die Spielmechaniken mit dem unter Zeitdruck platzieren von Seeleuten funktioniert hervorragend. Lediglich die Bietrunde kann sich etwas unnötig in die Länge ziehen. Ansonsten bekommt man hier ein wundervolles lustiges Spiel, das sowohl für Vielspieler , als auch für Gelegenheitsspieler und Familienspieler geeignet ist. Das ist eine Leistung!


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