Die Welt hat sich verändert!: Flick ’em Up - Winter der Toten im Test

Geschrieben von Daniel Krause.

Die welt hat sich verändert!: Flick ’em Up - Winter der Toten im Test

Im Jahr 2015 erschien “Flick ‘em Up” erstmals und war schnell ausverkauft. Das Schnippspiel mit Wild West Setting hat nun 2017 einen Nachfolger, bringt Zombies und Charaktere aus der “Winter der Toten” Spielreihe auf den Tisch. Und diese Adaption ist richtig gut geworden!

Die Welt hat sich verändert

Die Welt wie wir sie kannten, existiert nicht mehr. Am besten gewöhnt man sich schnell daran. Die Landschaft besteht fast nur noch aus Ödland und die Welt ist von Zombies überflutet. Die Spieler können sich verstecken oder weglaufen, überleben können sie hingegen nur, wenn sie sich den Problemen stellen. In 10 szenarien haben die Spieler die Möglichkeit, sich den Zombies zu stellen. Jedes Szenario (bis auf das letzte) bringt neue Regeln oder Sonderregeln in das Spiel. Es ist also für genug Herausforderungen gesorgt. 5 Abenteuer sind kooperativ spielbar, die andere Hälfte der Aufgabe ist in Gruppen gegeneinander.

Die welt hat sich verändert!: Flick ’em Up - Winter der Toten im Test

Spielaufbau

Jedes Szenario hat einen eigenen Aufbauplan. Die Gebäude, Zombies, der Zombieturm die Fahrzeuge und auch die Helden werden entsprechend aufgestellt. Für das Spiel benötigt man einen großen Tisch, der im Idealfall komplett zu umrunden ist. Es dauert sicherlich 5-10 Minuten, bis alles an seinem Platz ist. Das Spiel kann beginnen.

Spielablauf

Die Spieler steuern die Heldengruppe. Jeder Held hat pro Runde zwei Aktionen. Er kann sich bewegen oder einen Zombie angreifen. Die Bewegung erfolgt, indem die Figur durch eine Scheibe getauscht wird und diese dann geschnippt wird. Wichtig ist, dass nichts von der Scheibe berührt werden darf und die Scheibe darf das Spielfeld nicht verlassen.

Alternativ darf eine Waffe benutzt werden. Schlag und Stichwaffen sind leise, Schusswaffen sind laut. Befindet sich ein Zombie unmittelbar neben einem Helden, kann dieser ohne Schnippen per Nahkampf getötet werden. Getötete Zombie kommen in den Zombiekeller des Zombieturms.

Die welt hat sich verändert!: Flick ’em Up - Winter der Toten im Test

Wurde geschossen, wird eine Zombie-Reaktion ausgelöst. Dafür wird der Zombieturm neben den am nächsten zum Spieler gelegen Zombie gestellt. Nun werden alle liegenden Zombies und der stehende Zombie auf den Turm platziert. Die Dachverstärkung wird gezogen und durch den Turm fliegen die Zombies auf das Spielfeld. Alle Helden, die umstürzen, nehmen Schaden. Dieser Vorgang passiert auch bei einem stillen Angriff, der erfolglos war, weil der angegriffene Zombie getroffen, aber nicht umgestürzt wurde.

Ist die Aktion vorbei, wird der Rucksack der Figur umgedreht. Hat die ganze Gruppe eine Aktion ausgeführt endet die Runde. Der Rundenmarker wird weiter geschoben. Nun kommen über den Zombieturm entsprechend der Szenario-Vorgaben neue Zmbies über die Rutsche in das Spiel. Sollten Figuren der Gruppe umstürzen, nehmen sie einen Schaden.

Die welt hat sich verändert!: Flick ’em Up - Winter der Toten im Test

Fazit

“Flick ’em Up - Winter der Toten” ist ein wirklich lustiges Spiel. Durch die Comic-Grafik wird das ernste und blutige Szenario keinem Spieler den Schlaf rauben. Die Stadt, die aufgebaut wird ist stimmungsvoll und in der Box ist wirklich viel Material enthalten. Es ist hochwertig produziert, die Figuren sind jedoch aus Plastik und nicht aus Holz.

Die Szenarien motivieren, das Spiel - wenn es einmal aufgebaut ist - gleich noch eine zweite oder dritte Runde zu spielen. Mit etwas Übung lassen sich die Aufgaben meistern, aber auch Scheitern ist durchaus möglich. Das

Das “Verhalten” der Zombies wird durch die “Rutsche” hervorragend umgesetzt und es ist immer wieder lustig zu sehen, wie die grünen Biester auf das Spielfeld purzeln. Es motiviert ungemein sehr gut zu zielen, damit der Turm erst gar nicht zum Einsatz kommt.

Auch wenn man ansonsten mit Zombies nicht anfangen kann, kann man sich dieses kurzweilige, gesellige Spiel durchaus mal anschauen. Hier haben bis zu zehn Spieler an einem Tisch Spaß. Das Spiel ist kommunikativ, wenn sich die Gruppe abspricht, anfeuert oder gegenseitig provoziert. Das Spiel ist also für lustige Abende bestens geeignet.



Bilder zum Spiel