Test: Hatsuden - Kleines sehr gutes Kartenspiel von itten

Geschrieben von Daniel Krause.

Test: Hatsuden - Kleines sehr gutes Kartenspiel von itten

Auf der Spiel in Essen gab es “Hatsuden” von itten Verlag zum Kauf in Halle 8 am Stand C136. Das kleine Kartenspiel ist für zwei Spieler handelt vom Ausbau der erneuerbaren Energie. Optisch als auch spielerisch ist das Spiel auf ein Minimum reduziert und das funktioniert hervorragend.

Auf der Spielemesse in Essen gab es auch dieses Jahr wieder so viele unglaubliche Spiele, die opulent aussehen und produziert sind. Als ich dann in Halle 8 auf das minimalistische Kartenspiel traf weckte es mein Interesse, weil es genau das Gegenteil von allem ist, was die Branche ausmacht. Spielerisch machte es ebenfalls einen guten Eindruck. Zudem ist es mit deutscher Anleitung ausgeliefert worden.

Test: Hatsuden - Kleines sehr gutes Kartenspiel von itten

Darum geht es

Jeder Spieler muss zwei Städte mit Strom aus erneuerbaren Energien versorgen. Die zwei Städte haben einen Strombedarf von 9-11. Die Spieler müssen die einzelnen Stromarten addieren und Stromleitungen legen um den Bedarf zu erreichen und die Stadt zu versorgen.

Spielaufbau

Die fünf Energiesparten werden in der Tischmitt ausgelegt. Rechts daneben werden die vier Spezialtechnologie-Karten ausgelegt. Drunter und drüber werden jeweils zwei Städte ausgelegt. Die Kraftwerkkarten werden gemischt und jeder Spieler bekommt 5 Handkarten. Das Spiel kann starten.

Spielablauf

Jeder Spieler spielt abwechselnd eine Karte aus. Die Karte darf als Kraftwerk mit einem Zahlenwert von 1-4 gespielt werden. Gebäude dürfen mit einer höheren Karte überbaut werden. Wird eine 4er Karte gespielt, darf sich der Spieler eine Spezialtechnologie-Karte nehmen, insofern noch eine vorhanden ist.

Test: Hatsuden - Kleines sehr gutes Kartenspiel von itten

Alternativ darf eine Karte als Stromleitung an beliebiger Stelle abgelegt werden. Ziel ist es eine Stromversorgung zwischen 9-11 zu erreichen. Ideal ist die Versorgung von 10. Dann bekommt der Spieler zum Spielende einen Punkt für die Stadt. Bei den einzelnen Energiequellen gewinnt der Spieler, der eine höhere Kraftwerk-Kapazität aufgebaut hat einen Punkt. Wer am meisten Punkte hat, gewinnt das Spiel.

Fazit

Abseits von Spielen wie “Gloomhaven” wirkt Hatsuden wie ein kompletter Gegenentwurf. Das Spiel ist winzig klein, funktioniert hervorragend für zwei Spieler und bietet in den kleinen Möglichkeiten doch taktische Möglichkeiten. Die Optik ist durchdacht ist minimalistisch und doch passend.

Am meisten ist man überrascht, wenn man nicht viel erwartet. Das ist mir mit “Hatsuden” passiert. Es macht Spaß, die deutschen Regeln sind gut und verständlich geschrieben und sind wie das Spiel auf das nötigste reduziert.

Wer an eine Kopie kommen kann, sollte die Chance nutzen und das Spiel ausprobieren!

Bilder zum Spiel

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