Test: Die Gärten von Versailles

Geschrieben von Daniel Krause.

Bei Schmidt Spiele ist “Die Gärten von Versailles” von Lena und Günter Burkhardt erschienen. Darin versuchen die Spieler möglichst große und prunkvolle Gärten zu gestalten. Ziel ist es am Ende den Garten dem König zu präsentieren und am besten abzuschneiden.

Spielvorbereitung

Diese ist schnell abgeschlossen. Es werden von der Spieleranzahl abhängig Gartenplättchen in der Tischmitte ausgelegt, der Königsmarker an den Anfa. Jeder Spieler erhält zehn Karten. Nun werden noch die großen Zahlenplättchen mit der 3 nach oben ausgelegt und das Spiel kann schon starten.

Test: Die Gärten von Versailles

So funktioniert das Spiel

“Die Gärten von Versailles” ist im Prinzip eine Mischung aus Carcassonne und Stich- bzw. Blöffspiel. Jeder Spieler hat zehn Karten auf der Hand und spielt pro Runde 7 davon aus. Dann folgt eine zweite Runde und das Spiel ist vorbei.

Eine Runde besteht aus 7 Zügen, die die Spieler parallel ausführen. In jedem Zug wird eine Karte ausgesucht und verdeckt ausgelegt. Haben alle gewählt, werden die Karten aufgedeckt. Die kleinste Zahl darf das erste Plättchen nehmen, das zweithöchste das nächste Plättchen und so weiter.

Test: Die Gärten von Versailles

Die Plättchen werden an den eigenen Garten angelegt, mit dem Ziel möglichst große Flächen zu bilden. Wer die größte Fläche einer Farbe (Blumenart) hat, bekommt am Ende der ersten Runde drei Extrapunkte, in der zweiten sogar fünf.

Das heißt, dass man beim bieten versuchen muss möglichst zielgenau die passenden Plättchen zu ersteigern. Das ist nicht nur spannend sondern auch spaßig. Die Interaktion ist dadurch jederzeit hoch. Durch das gleichzeitige auswählen ist auch die Downtime minimal. Ebenfalls lobenswert.

Test: Die Gärten von Versailles

Fazit

“Die Gärten von Versailles” ist sicherlich nicht das beste Spiel aller Zeiten und innovativ ist es auch nicht. Doch was es gut macht ist, einfache Spielaspekte clever zu kombinieren und zu einem leicht zu lernenden spaßigen Spiel zusammen zu kombinieren. Es handelt sich um einen klassischen Absacker, wenn der Kopf schon zu müde ist nochmal ein Strategiespiel von paar Stunden zu beginnen. Auch für Familien sind “Die Gärten von Versailles” eine tolle Wahl, zumal auch der Verkaufspreis sehr erschwinglich ist.

Wer Lust auf eine Mischung zwischen Carcassonne und Stichspiel hat, sollte einen Blick riskieren.

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